Alles Neu für Baby Nr. 2 – Kinderwagen, Kinderzimmer und was man für fliegende Babybauchbilder machen muss… 

Viel zu lange ist mein letzter Blogeintrag her, also nutze ich die Wochenserie bei RTL Punkt 12 – um chronologisch alles aufzuarbeiten, was nach der Babyparty bis zur Geburt passiert ist – und schreibe in diesem Blog im speziellen über all das, was IHR mich am meisten fragt!
Gerade für alle die mir fleißig bei Snapchat folgen ( Ihr findet mich dort unter dem Namen: newyorkfv ) und somit täglich Einblick in unser Leben haben – werden viele Produkte vorgestellt, gezeigt und endlich verraten woher ich sie habe 🙂

Als erstes möchte ich Euch unbedingt nachträglich meine Lieblingsbilder aus dem Babybauchshooting mit Fotografin Mateja Müller zeigen. 


Fast wäre es ins Wasser gefallen – buchstäblich – wenn ich mich so auf dem Boot rumturnen sehe, kann ich es kaum glauben, dass wir hier; mitten in Berlin – so eine atemberaubende Location haben.

Mateja und ich kennen uns schon viele Jahre … Das erste mal zusammengearbeitet haben wir bei meiner ersten Schwangerschaft 2014 mit Milan, als sie die Idee hatte nach Potsdam rauszufahren und in mitten von wild wachsendem Lavendel traumhaft romantische Bilder von mir und dem dicken Babybauch zu machen. 


Kaum zu glauben, dass das in Brandenburg und nicht irgendwo an der Côte d’Azur geshooted wurde, war ich gespannt, was sie sich diesmal – jetzt wo wir endlich Mädchenrosa machen können – ausdenkt.

Als Sie kurz vor dem Shooting das Café am neuen See vorgeschlagen hat, war ich im ersten Moment nicht so begeistert, wie damals als ich mich kugelrund im Lavendelfeld gesehen habe – aber ich vertraute ihr.

Sie weiß was sie tut und wer sollte zu diesem Zeitpunkt ahnen, dass minnie me und ich am Ende so aussehen, als ob wir über dem Wasser schweben.


Ein Bild für die Götter.

Wie das geht? 

Einfach das Kleid hochwerfen, die Hände wieder schnell zurück zum Bauch – und fertig ist die perfekte Illusion. 

Schließlich ist es schwierig auf Wasser zu gehen, es sei denn man lässt es so aussehen 😉

Ein Glück hatte ich mich gut und lange im Voraus auf das Shooting vorbereitet – denn ich wollte diesmal endlich so ein richtig schönes flatterndes Kleid – dass in der Luft fliegt… So wie man das immer bei den Amis bei Insta sieht… 

Aber wo bekommt man so eins her? 
Man sollte einfach da suchen, wo man es auch immer sieht, also machte ich mich bei Instagram auf die Suche und wurde bei sew trendy Accessoires aus Amerika fündig, die nicht nur eine riesen Auswahl an verschiedenen Schwangerschaftskleidern haben, sondern dabei auch noch genau meinen Geschmack getroffen haben.

War ja klar: die Amerikanerinnen haben schon immer die Magie des großen Auftritts erkannt und diese in Ihren Kleidern wiedergespiegelt.
(Da ich das Kleid übrigens nicht noch einmal anziehen kann / werde – geht ja schlecht ohne Bauch – steht dieses zum Verkauf! Wer es haben will, meldet sich einfach per Mail oder in den Kommentaren bei mir) 

Zurück zum Shooting, welches Ihr vielleicht am Dienstag verfolgt habt: 

Der kleine See im CANS hat einen kleinen Bootsverleih, wo man für ein paar € ein Ruderboot bekommt.

Im meterlangen Schwangerschaftskleid zu rudern, dabei versuchen nicht nass zu werden und dann auch noch nebenbei gefilmt zu werden, während man probiert überhaupt das Gleichgewicht zu halten – sieht in der Kamera übrigens wesentlich leichter aus, als es in echt ist – musste ich feststellen. 

Aber was macht man nicht alles für ein paar schöne Fotos!

Das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen, danke an Mateja für die tollen Bilder!

Als nächstes scheint es Euch brennend zu interessieren, was das doch für ein Kinderwagen war, der es uns so schwer gemacht hat in der ersten Folge der Punkt 12 Wochenserie auf RTL.

So kompliziert ist dass eigentlich gar nicht gewesen, aber wenn man etwas ganz neu hat, muss man sich erstmal reinfuchsen – so wie bei jeder anderen Sache auch. Nur dass man normalerweise nicht dabei gefilmt wird ^^

Nun, nachdem es damals klar war, dass ein zweites Kind auf den Weg ist, mit dem sich Milan den Kinderwagen sicher nicht teilen will – nutzte ich die noch ruhigen Nächte damit, das gesamte Internet nach sogenannten Geschwisterwagen zu durchsuchen. 


Der Klassiker Geschwisterwagen von Bugaboo (Donkey) fiel sofort durch, viel zu breit, viel zu langweilig und mittlerweile auch schon 1000 mal gesehen, wollte ich mal was neues ausprobieren, etwas, was man noch nicht kennt.

Einen Wagen, der diesmal besser aussehen als funktionieren muss – denn so oft braucht man den ja nicht.

Aber ohne geht halt auch nicht, zumindest wenn man wie ich, keine Trage benutzen will.


Die Auswahl ist relativ groß und obwohl mir der Wagen von Joolz ganz gut gefallen hatte, wollte ich weitersuchen bis ich DEN Wagen finde.

Diesmal gibt es keine halben Sachen.
Diesmal muss er perfekt sein.

Stylish – in einer besonderen Farbe, immernoch halbwegs praktisch, so schmal wie möglich um noch durch jeden Gang zu kommen und natürlich bequem und vor allem groß genug, dass die Kinder da noch ein paar Jahre mit Freude haben und gemütlich schlafen können.
Nicht allzu lange dauerte es, bis fast alle Kinderwagen an meinen Anforderungen gescheitert sind; bis auf den, der es am Ende werden sollte: der holländische Mima Kobi.

 

Im Internet hunderte von guten Bewertungen gelesen, habe ich mich primär vor allem in das Aussehen verliebt.


Er ist im Gegensatz zum Bugaboo cameleon, in dem ich Milan 1,5 Jahre herumgefahren habe, wesentlich höher, sieht durch die Ei-Form super stylish aus und wird natürlich dementsprechend von vielen Stars weltweit benutzt. 


Das sollte zwar nicht der finale Grund sein, warum ich mich für genau diesen Wagen entschieden habe, aber wenn man eigentlich ganz gerne individuell lebt, ärgert es einen dann doch irgendwann, wenn einem der gleiche Wagen 20 mal am Tag entgegenlaufen kommt.

Da darf es also auch jetzt mal exotisch, außergewöhnlich werden.

Mit dem 2. wird man ja definitiv mutiger, und ist nicht mehr so ängstlich was verschiedene Aspekte angeht.
Wo ich zB. beim Bugaboo damals penibel genau angemessen habe, dass die Babywanne XY cm länger ist, als die Wanne vom Stokke Cruisi, weiß ich heute; dass das Kind sowieso mit 6 Monaten nicht mehr da drin liegen will. Egal wie lang das Ding ist. 
Berühmt wurde der Wagen vor allem durch seine außergewöhnliche Ausführung in der Farbe camel / Cognac.

Passend zu den Hermès Taschen habe ich oft in meiner Recherchen gelesen, aber meiner Meinung nach schrecklich unpassend und hohe Augenkrebs Gefahr, wenn man vielleicht gerade nicht in den dazu passenden Farben gekleidet ist; suchte ich nach einer Alternativfarbe.

Schwarz zu dunkel, grau hatte ich schon, weiss wird definitiv zu schnell dreckig, blieb nicht mehr viel übrig. 
Die Ausführung in Silbermetallic eroberte mein Herz im Sturm, der einzige Haken: den gab es nur in einer Sonderedition von vor ein paar Jahren. 

War ja klar, dass ich es nie schaffen werde mich mit irgendwas vollkommen normalen zufrieden zu geben.

Natürlich gibt es diese Sonderedition absolut nirgendwo mehr zu kaufen.

Weltweit nicht. 

Egal wo ich gesucht habe oder sogar kurzzeitig gedacht hatte, es gefunden zu haben – überall Ernüchterung: ausverkauft, nicht mehr bestellbar und definitiv auch nicht mehr lieferbar.
Grrrrrrrrr.

Wochenlang durchstöberte ich die Seiten, surfte mich durch alle Portale, las in all den Sprachen, die ich absolut nicht verstehe, telefonierte in Länder, wo MICH kein Mensch verstand, beauftragte meine Eltern in Russland Ausschau zu halten und bestellte ihn aus lauter Verzweiflung gebraucht irgendwo aus Schießmichtod Littauen, nur um ihn natürlich sofort wieder zurückzusenden, weil er so unakzeptabel gebraucht war, dass selbst ich ihn hätte nicht mehr retten können. 
Und jetzt hatte ich den Salat:

Ich hab hab gesehen, wie er hätte sein können.

Habe gefühlt, wie grandios er sich fährt.

Wie er buchstäblich slided – auf der Straße sanft gleitet…

Konnte mich davon überzeugen, wie phantastisch Milan da noch reinpasst, und umso verzweifelter begann die Suche und vor allem Jagd nach dem Ding in Neu. Jetzt erst recht. 

Ich gebe nicht auf!
Der Verstand sagt:

Es ist doch nur ein Kinderwagen!

Aber das Herz träumt: der eine oder keine.
Die gestörten Gedanken einer Schwangeren bald Zweifach Mutter, heute kann ich darüber lachen – vor 9 Monaten habe ich deswegen locker geheult. 

Don’t mess with Pregzilla.
Wochenlang ging das Spiel so weiter, irgendwelche Seiten warben damit, die genaue Bezeichnung aber hatte keinen Treffer. 

Bis zum Tag X.

Eigentlich hatte ich ihn schon fast vergessen, aber natürlich nur fast.

Und in einer meiner etlichen nächtlichen Suchaktion zum gefahndeten Wagen, landete ich auf einer meiner holländischen Seiten, Marke Idealo oder sowas, die aus allen holländischen Seiten die günstigsten Preise anbieten und das Produkt dann verlinkt wird, wo du es kaufen kannst.
Und auf einmal war er da:
Mein Mima Kobi Kinderwagen, in der Cosmo Limited Edition. 

Nagelneu, verfügbar und jetzt haltet Euch fest:

Mit 30 % Rabatt, als Aktion für Neukunden oder sowas.

Keinen Plan was da stand, war ja holländisch – aber ganz ehrlich:

Es war mir auch wirklich völlig scheiss egal. 
Mit zitterndem Finger klickte ich mich von der Startseite bis zu Paypal, bezahlte den Preis, den ich für den gebrauchten und völlig durchgerockten Kinderwagen aus Littauen bezahlt hatte und traute meinen Augen nicht, als ich tatsächlich eine Bestätigungsmail bekam mit der Info, dass sie sich melden, sobald er abgeschickt wird.

😱 

Ok, an dem Punkt war ich zwar schon ein paar Mal, aber diesmal war die Info klar und deutlich auf der Website mit einem grünen: op voorraad markiert.

Mein neues, absolutes Lieblingswort.
Als am nächsten morgen die langersehnte Versandbestätigung per Mail eintrudelte, war es endlich geschafft: meine schlaflosen Nächte sollten ENDLICH ein Ende haben und dass, obwohl das Baby noch gar nicht da war. 
Warum ich Euch jetzt davon erzähle? 

Weil ich jetzt, 2 Monate nach dem ich ihn in Aktion erlebe, unbedingt dafür sorgen möchte, dass mein geliebter Kudamm endlich mehr Style in Sachen Kinderwagen bekommt und die vermeintlich “besten” bugaboos ablöst; die einfach NICHT die praktischsten und tollsten sind, wie sie so oft beworben werden.
Dafür gibt es neben dem stylishen Aussehen nämlich noch folgende Vorteile:, die einfach unschlagbar sind!
Der Mima Kobi ist der einzige Kinderwagen weltweit, wo man innerhalb von Sekunden aus der Babywanne einem Sportsitz zaubern kann, mit nur einem Reißverschluss und einem Klick.

Das bedeutet ganz einfach: 

Bist du zB. gerade mit nur einem Kind unterwegs, kannst du innerhalb von Sekunden das aus dem Sitz machen, was du gerade brauchst, ohne viel Aufwand.

Ohne die Wanne stundenlang aus dem Gestell zu fummeln (wie bei Bugaboo) und ohne dabei einen Doktortitel im Anleitunglesen haben zu müssen. 
Als Beispiel:

Du fährst das Baby normalerweise in der Wanne rum, holst aber das 2. Kind von der Kita ab und möchtest mit beiden Kindern spazieren gehen.

Dann klickst du die Wanne zum Sportsitz, setzt diesen unten ein – während du oben den Autositz befestigt und schwups: kannst du mit beiden Kindern die Straßen unsicher machen.

Ein weiterer großer Vorteil und meiner Meinung nach eine der wichtigsten Eigenschaften, die mich gerade in den ersten 12 Monaten tierisch beim Bugaboo genervt haben: 

Man konnte den Kinderwagen immer erst zusammenklappen, wenn man die Autositz Adapter vom Gestell entfernt hat. 

Gerade wenn man viel mit dem Auto unterwegs ist, ein tägliches Ritual, was schnell und unkompliziert funktionieren muss. 

Einmal Vergessen sie abzunehmeh? Dann kannste so oft versuchen den Wagen einzuklappen wie du willst, no Chance, und man weiß im ersten Moment gar nicht warum.
Und beim Kobi?

Braucht man nichts abmachen, er lässt sich einklappen egal ob mit oder ohne Adapter dran. 

Und das schöne: es lässt sich SO supergeil einfach einklappen, dass ich mir noch nicht ein einziges Mal die Fingernägel kaputt gemacht habe.

Und das hat schon wirklich was zu heißen! 
Wenn ich daran zurückdenke, wie oft die Nägel gebrochen sind, weil man einfach nur kurz irgendwas drücken / einstellen / ändern musste, am Wagen – spart man alleine an der Maniküre einen Haufen Geld, unabhängig davon dass man sein Gehirn überhaupt nicht benutzen muss, in welche Richtung man den Bugaboo jetzt ziehen/ heben/ hoch machen muss, damit er sich verdammt nochmal endlich einklappt und dann im besten Fall das Outfit ruiniert, weil sich das scheiss Teil immer wieder zurückklickt, aus Versehen und im unpassendsten Moment natürlich.

Und man vor dem Kofferraum steht mit einen halb aufgeklappten Kinderwagen, den man niemals in den Kofferraum bekommt, und somit wieder abstellen und den ganzen $ch€%#  von vorne machen muss.
Beim Kobi ist es wie beim iPhone:

Idiotensicher.

Man kann immer nur in eine Richtung klicken – der Wagen zieht sich logisch ineinander ein, selbst meine Mutter, die nach 1,5 Jahren immernoch nicht wusste, wie sie den Bugaboo zusammenklappt, kann den Mima Kobi innerhalb von Sekunden auf und abbauen, und DAS hat wirklich was zu bedeuten.
Lediglich das Gewicht ist mit ordentlichen 15 kg bei voller Ausstattung und 2 Sitzen usw. schon wesentlich höher im Vergleich zum Bugaboo ( 9,6 kg) – der fällt aber dafür auch nicht so klapprig aus.

Und sind wir mal ehrlich: mein 2jähriger Sohn wiegt mittlerweile über 14 Kilo, die 2 Sekunden – die man den Wagen in den Kofferraum rein oder raushebt, sind nichts gegen Minuten / Stundenlanges auf dem Arm tragen, wenn man mal wieder trösten muss. 

Oder gegen den Transport des Babys mit Autositz – ohne ihn in den Wagen zu setzen. 
Mama’s kriegen als allererstes feste Oberarme, so oft wie wir unsere Kinder tragen – ich habe das Gewicht in Kauf genommen und bis heute nicht eine Sekunde bereut. 
Daher meine Kaufempfehlung an alle Mamis und Baldmamis, und vor allem an die, die so wie ich planen 2 Kinder in einem kurzen Abstand zu einander zu bekommen: der Kobi ist auch für die Anfangszeit mit nur einem Kind der perfekte Begleiter.
Er lässt sich nämlich ohne Ende kombinieren, alleine fahren, als Zwillingswagen, als Geschwisterwagen, nur mit Autositz oder/und mit Wanne oder nur mit einem Sportsitz, ohne dass es doof aussieht.

Er ist superschön hoch, lässt sich aber – auch ein großer Vorteil gegenüber dem Bugaboo – in der Höhe versetzen!

Wer also eher klein ist, und mit einem Kind unterwegs ist, kann die Wanne / den Sitz einfach 20 cm niedriger oder eben höher setzen – mit nur einem Klick. 
Bei 2 Kindern haben beide mehr als genug Platz, Milan kann entweder unten liegen und krabbelt da selbst rein, oder oben – während das Kind unten in der Wanne schläft und sicher geschützt ist.
Schade, dass ich diesen Wagen erst jetzt entdeckt habe, ich hätte ihn mir damals direkt fürs erste Kind geholt, und mir fürs 2. Kind einfach einen weiteren Sitz gekauft.

Und nicht einen komplett neuen Wagen gebraucht. 
Was ich übrigens auch noch lobend erwähnen möchte, ist die auf den ersten Blick klein wirkende Tasche, die in dem Korb unten natürlich nicht SO viel Platz bietet – jedoch als perfekter Sitz dient, wenn das größere Kind sich raufsetzen und gefahren werden will.

Der Abstand zwischen dem oberen Sitz und unten ist groß genug, dass das Kind mit gespreizten Beinen sich an der Tasche festhaltend sitzen kann, ohne sich den Kopf zu stoßen. 

Milan liebt es sich vorne in Fahrtrichtung zu setzen und wir laufen manchmal sogar kurze Wege, ohne den zusätzlichen Sitz einzubauen, weil er alles im Blick hat, schnell drauf ist und es natürlich nichts cooleres gibt, als die Welt aus einer neuen Perspektive zu sehen, geschoben von Mama. 
Insgesamt ein wirklich toller Wagen, den wir jetzt auch – gerade im Urlaub, wo beide Kinder Mittagsschlaf machen tagsüber – nicht missen wollen: ich werde berichten wie er sich macht!
Übrigens ist die passende Chanel Wickeltasche, die ihr im Bericht gesehen habt, natürlich keine offizielle Babytasche! 


Da sie jedoch von der Größe, der außergewöhnlichen Silbermetallic Farbe und vor allem mit dem besonders robusten und leichten Stoff perfekt zum Mima Kobi gepasst hat, war es das perfekte Geschenk um weiterhin stilvoll unterwegs zu sein, auch mit Baby 😉
Die Tasche ist aus der aktuellen Travel / Airline Collection von Chanel, extra angefertigt für Reisen – da die Tasche zwar aussieht wie der Klassiker, aber durch eine speziell robuste Verarbeitung und leichtes Leder vor allem perfekt für unterwegs ist.

Es gibt sie auch noch in gold oder schwarz und dunkelblau, wobei sie mir persönlich in silber am meisten gefällt.

Sie ist sowohl von innen als auch von außen abwischbar und sehr geräumig.

Gerade wenn man mit 2 Kindern unterwegs ist, braucht man viel Platz, viele Fächer und möchte alles an einem Platz haben.

Diese Tasche kann alles.

Auch nachdem die Pamperszeit vorbei ist, bin ich mir sicher – dass man sie mit allem, was Kinder so brauchen – die nächsten Jahre befüllen und vor allem nutzen kann. Unabhängig von Reisen, wo sie ab jetzt sowieso Lebenslang zum Einsatz kommt.


Und zu guter Letzt, lüfte ich diesmal auch das langgehütete Geheimnis woher die neuen Möbel aus Milans Kinderzimmer sind, die Ihr heute bei RTL und die letzten Monate bei Snapchat gesehen habt…:)
Wenn das Kind irgendwann – und das passiert leider viel zu schnell – aus seinem Gitterbett rauswächst, steht man zwangsläufig vor der großen Frage: und was jetzt?
Mit 1,5 – bzw. fast 2 Jahren noch nicht groß genug für ein richtiges Bett, aber immerhin schon so groß, dass man das Gitterbett entweder öffnen muss oder halt ein Kleinkind kompatibles Bett sucht, was den kleinen Menschen noch genug schützt, damit er nicht aus dem Bett fällt, bin ich relativ schnell auf niedlich gebaute Hüttenbetten gekommen.


Sie sehen aus wie ein Haus, man hat einen Eingang, den man gerade in der Zeit von 2 bis 4 Jahren mit einem kleinen Bettgitter vor dem rausfallend schützen kann, von innen mit Sternen oder Fotos bekleben und natürlich kuschelig mit Spielsachen auslegen kann.
Um das vorherige Kinderzimmer Konzept nicht komplett zu verlieren, habe ich mich auf die Suchen nach einem Bett / Kombination in tükis gemacht und bin am Ende auf einer ganz bezaubernden Seite mit Möbeln auf Frankreich gelandet: Maison du Monde.


Der maritime Beachhouse Look hat mir schon immer gefallen und auch wenn Milan sicher am liebsten ein Autobett hätte, oder eher: Papa Daniel, habe ich mich entschieden lieber in eine neutrale Richtung zu gehen, bevor er dann selbst irgendwann entscheiden kann, was ihm gefällt und was er in seinem Zimmer haben möchte.


Die Kollektion heißt Ocean, beinhaltet alles, was man für ein Kinderzimmer braucht: von Kleiderschrank, bis zur Kommode, kleinen Regalen, Büchern, Körbe und vielen mehr, welche in 2 Farben verfügbar ist; einmal für Jungs in Türkis/weiß und einmal in Rosa / weiß für Mädchen.

So kann man gleich für die Zukunft das Pendant für kleine oder große Schwestern im Hinterkopf behalten, sobald das Gitterbett wieder zu klein wird. 
Milan liebt sein neues Zimmer, die Farben sind frisch – jugendlich und ich glaube, dass er mindestens die nächsten 8 Jahre damit glücklich ist, bis er spätestens mit 10 Jahren kommt und mich fragt, wann er denn endlich ein ganz normales Bett bekommt, ohne Dach.

Ist doch dann bestimmt voll uncool so ein Haus… 🙄 und Mama ist sowieso voll uncool.

Und generell muss mehr Platz für Fußball Poster her, als Bilder von ihm in der Hutschachtel als Baby. 
Ich seh es schon kommen.

Den Teeniehorror – aber bis dahin nutze ich die Gelegenheit und mache alles so hübsch, wie es vor allem mir für ihn gefällt 😉
Achtet bitte beim Kauf des Betts daran, dass es eine Sondergrösse ist – nämlich 190 cm mal 80 und nicht 200 cm! 

Die Matratzen kann man easy bei Amazon kaufen, das Lattenrost habe ich für 10 € supergünstig Second Hand geschossen, warum auch sonst viel Geld dafür ausgeben, wenn es völlig in Ordnung beim Nachbarn steht. 

Das schont nicht nur die Umwelt – sondern vor allem das Portemonnaie und so bleibt mehr Kohle übrig für neue Schuhe 😜 
Wenn Ihr noch Fragen zu den einzelnen Punkten habt:

Freue ich mich über Eure Nachricht in den Kommentaren –

Ansonsten weiterhin viel Spaß beim Gucken, Lesen und vor allem Ausprobieren und Nachmachen & vor allem shoppen 😉
Kisses *OK

Die perfekte Babyparty – das A wie ASOS und O wie Organisation bis ins kleinste Detail… 


Nur noch wenige Tage,und mein Traum von einer kleinen Mini me wird endlich wahr – die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, will ich schnell den sturmfreien Abend als Strohwitwerin – Papa Daniel feiert gerade einen Junggesellenabschied eines Freundes in Prag – nutzen, um mit Euch endlich die Bilder und Ideen zu meiner Babyparty zu teilen.
Ein Traum von rosa, das war klar – aber genauso wie damals die Milan & Ko. baby shower in Tiffany & Co. türkis war, 

anstatt dem klassischen und viel zu oft gesehenem Babyblau, sollte es auch diesmal wieder etwas ganz besonderes werden… Es wird schließlich meine erste Mädchen letzte Babyparty sein.


Während ich bei der Schwangerschaft mit Milan topfit die perfekten Baby-Ankündigungs & Babyparty Pläne schmieden konnte, hat mich Prinzessin Minnie me nicht nur sofort aus der Bahn geworfen – sondern auch noch nach den berühmt, berüchtigten 12 Wochen, die man sicherheitshalber immer erstmal abwartet, dafür gesorgt, dass ich weder eine Idee hatte – wie man es schön seinen Freunden mitteilen kann, was es denn wird… Geschweige hatte ich die Lust, noch die Kraft irgendein Shooting oder was auch sonst immer so in meinem Kopf rumschwirrt an Ideen, umzusetzen.

Viel zu spät dran, aber endlich mit klarem Verstand ging ich während meiner nächtlichen Rechercheabende auf Inspirationssuche, und wurde auch schneller fündig als ich dachte.

“It’s a girl” schon tausend mal gelesen, war die message; “I am having a minnie me” absolut genau das, was mein kleines Mama Herz höher springen lassen hat.

Genau das ist es … Ein klitzekleines Ich ich meinem Bauch. 

Mit ganz viel Papa, ein rosa Kleidchen Traum, die Erfüllung meiner sehnlichsten Mädchen Wünsche, 20 Jahre oder mehr zurückgebeamed in die Barbie Zeit, mit Erinnerungen an Tee trinken mit der Puppe oder auch einfach nur das erste Mal die Nägel lackieren, um genauso hübsch auszusehen wie Mama.

Ein kleines Minnieme.

Es ist perfekt.

Das Shirt bestellt, zum Glück schnell bekommen, um Zollkosten zu vermeiden hat man im besten Fall eine coole Schwester, die in New York lebt, und die einem die Sachen einfach weitersendet – war das Motiv schnell im Kasten: 


Meine Kindheitshelden Minnie & Mickey – Minnie sogar noch als 15 Jahre altes original aus Disneyland Paris – als meine Hauptdarsteller und der wachsende Babybauch mit der Aufschrift in minnie mouse Kopfform sollte die perfekte Ankündigung für unsere Prinzessin sein.

Das Thema war gesetzt – die Freude groß – und kaum war das eine geschafft, sollte es endlich ans Eingemachte für die Planung der Babyparty gehen. 


Es war einer meiner größten Family Träume, eine kitschige Babyparty für all meine Mädels zu schmeißen, alles in rosa – und diesmal sogar mit meinen Schwestern aus Moskau und aus New York und sogar mit meinem kleinen ersten Prinzen an meiner Seite: Milan und natürlich auch Papa Daniel hier zu sehen- im Babyrosa Partnerlook von H&M


Also das Thema hatten wir, die Farben auch – die besten Gäste sowieso – fehlte nur noch die richtige girly Location, eine grandiose Candybar und die perfekte Deko für ein unvergessenes Fest.


Eher durch Zufall – auf der Suche nach einer geeigneten Location für das Sommerfest 2016 unserer Firmen The Pearl & VollBlutBerlin – stolperte ich im April in die atemberaubende Villa von Jasmin Taylor von JT Touristik.


Ein Traum in weiß, mit pinken Akzenten in Garten und Location – das Gefühl von Côte d’Azur und das mitten in Berlin. 

Mir blieb der Atem stehen und dadurch das wir gemeinsame Freunde hatten, war ich froh überhaupt die Chance zu haben hier ein Fest zu feiern und konnte ich mein Glück nicht fassen, als Jasmin mir dann auch den Tag für meine Babyparty bestätigt hat. 


Denn eigentlich ist das Ihr Privatreich und die Location für Events nicht buchbar, aber manchmal macht sie für Freunde eine Ausnahme – und ich brauche Euch sicher nicht berichten, wie glücklich ist war, über diese Zusage.

Die Location – mit das wichtigste – stand, fehlte nur noch die richtige Agentur für den perfekten süßen Hollywood Mädchentraum, in Form einer atemberaubenden Candy Bar. 


Schon lange habe ich die Arbeit von Ma Journee – einer kleinen Boutique Event Agentur in Berlin – via Instagram verfolgt, und gehofft, dass ich irgendwann die Möglichkeit habe, mit diesen Mädels meine Deko Träume zu verwirklichen.


Zum 1. sehr rustikalen Geburtstag von Milan letztes Jahr hat es nicht ganz gepasst, sollte jetzt endlich der Zeitpunkt gekommen sein: eine Hollywood Candy Bar im minnie me Style, rosa – gold – weiß als Hauptfarben, fliegenden Luftballons überm Pool, alles was das Mädchenherz begehrt und sogar noch wesentlich mehr, haben die Mädels in kleinster Feinarbeit umgesetzt – mit viel Liebe zum Detail rausgesucht, farblich abgestimmt und zusammen mit dem Rest des Teams einen unglaublichen Job gemacht.


Der Rest des Teams bestand aus Viktoria, Inhaberin von Fleurs de Paris, bei denen ich entdeckt hatte, dass man aus konservierten – also echten Rosen, die Jahrelang halten – auch spezielle Sachen oder Schriften anfertigen konnte, und 2 minnie mouse Köpfe in Auftrag gegeben hatte, um sie später, auch nach der Party im Kinderzimmer der kleinen Maus aufzustellen.

Ein weiterer kleiner Traum ging in Erfüllung:

Endlich gibt es echte Rosen die nicht verwelken – denn es gibt für mich nichts mehr das ich hasse, als tote Blumen – und wer hier schon ein bisschen mitliest, weiß wie glücklich mich diese Blumenarrangements machen…

Nicht nur die stilvolle Box im Ankleidezimmer, sondern vor allem die minnie mouse Köpfe im späteren Kinderzimmer stehen zu haben, während die Bilder auf Leinwand von der Baby Shower hängen werden, einfach ein Traum.

Der zweite Part – und gerade für die Gäste ein wirklich wichtiger Bestandteil einer guten Babyparty, war die Arbeit von Natalie – der Inhaberin von Zuckerschnütchen – die mir ganz kurzfristig, nur ein paar Tage vor dem Event den Popo gerettet hat, in dem Sie den Ausfall einer anderen Konditorin wett gemacht hat, und die schönsten und glamourösesten Leckereien gezaubert hat, die man sich vorstellen konnte.


Alleine schon jemanden zu finden, der es schafft grobes Glitzer zu verarbeiten, wie es hier auf den Bildern zu sehen ist – und wie ich es auch ausdrücklich gewünscht habe, der hat einen Backorden verdient – denn keiner hat das so kurzfristig geschafft, oder sich zugetraut und sie hat es nicht nur optisch phantastisch gemacht, nein – auch noch nie ist es vorgekommen, dass die Torte innerhalb von Minuten komplett weg war – sodass nicht mal ich mehr ein Stück abbekommen habe… So lecker war sie! 


Als letzter Punkt auf der Liste stand “nur” noch Deko für Location, denn es gibt ja nicht nur die Candy Bar, nein – man sollte sich als Gastgeber auch ein bisschen Mühe machen und passend zum Ambiente die richtigen Accessoires und Dekorationen einplanen, die oft nicht besonders teuer sein müssen, aber am Ende den Unterschied von einer 0-8-15 zu einer wirklich besonderen Partydeko machen.


Dafür möchte ich Euch unbedingt die internationale Seite Etsy vorstellen, die sich ähnlich wie dawanda in Deutschland, – nur mit wesentlich größerer Auswahl – darauf spezialisiert hat – handmade Sachen zu verkaufen, die es so nicht regulär im Laden gibt. 

Vor allem aus Amerika, den Vorreitern der besten Partys und Partydekorationen der Welt. 

Egal welches Thema, egal welche Farben, Vorstellungen, dort findet Ihr alles an Deko, Ideen und vor allem auch viele “Do it yourself” Vorlagen, die oft nur ein paar Euro kosten.


In meinem Fall war die Suche klar:

Minnie mouse gold pink – et voila, willkommen im Gold rosanen Minnieme Paradies. 


Von Giveaway Tüten mit Minnie Mouse Köpfen in meinen gewünschten Farben und personalisiert mit meinen Worten, bis hin zu Seifenblasen, Bestecksets, Konfetti, Stickern, Essenpickern in groß oder klein, Türschildern oder extra Anfertigungen fürs Buffet/ die Torte oder was auch immer das Herz begehrt: dort werdet Ihr fündig.

Vor allem die Platzsets haben es mir angetan, die niedlichen Popcorn Tüten & Strohhalme für die Candybar waren perfekt und alles im edlen gold rosa, anstatt dem klassischen rot schwarz, konnte der große Tag dann endlich kommen!


Nachdem ein paar Bilder der Party online gegangen sind – die übrigens alle von  Memmories Photography sind – welche mich an diesem traumhaften Tag mit Kamera und sogar Drohne für Filmaufnahmen aus der Vogelperspektive von oben begleitet haben (den Trailer findet Ihr exklusiv hier) erreichten mich etliche Nachrichten über Instagram, Snapchat und Facebook, woher mein Outfit ist, wer die Haare gemacht hat und und und… Diese Fragen bekommt Ihr hier endlich beantwortet 😉


Nachdem ich kurz vorher im Berliner Friseur Salon Coco Beauty die nagelneuen Tape Extensions ausprobiert habe, die innerhalb von wenigen Minuten an eigene Haar angeklebt werden (20 Minuten insgesamt) und bis zu 3 Monate halten, ohne das man sie großartig am Hinterkopf spürt – das war immer das, was ich am nervigsten fand – durfte Alev, von Be Beauty Berlin mich für den großen Tag stylen und zauberte mir wirklich einen elfenhaften Look aus blonden Locken und einem natürlichen Make Up aus nude Farben. 


Sie hat es verstanden mein Diskokugel goldglitzer Outfit nicht noch aufregender zu machen, als es eh schon war, sondern hat mich wirklich im Rekordtempo von 30 Minuten bevor die Gäste gekommen sind, zwischen Dreharbeiten und Vorbereitungsstress geschafft perfekt fertig zu machen. 

Der Kopfschmuck ist übrigens natürlich auch von Etsy – die Idee mit den Minnie Mouse Ohren in Blüten fand ich so bezaubernd, da konnte ich einfach nicht nein sagen… 

Das gepunktete Kleid oben ist übrigens von Mamalicious – wie so einige meiner Lieblingsstücke aus meiner Schwangerschsftsmode, wovon übrigens gerade schon ein paar bis Sonntag, 20 Uhr bei eBay versteigert wird. 


Das Kleid von der Babyparty kostet übrigens nur günstige 19,99 € und ist von Club L, gekauft bei ASOS!

Hier könnt Ihr es noch schnell online in Grösse 34 bestellen!

Ihr seht – es muss nicht immer teuer sein, und es muss manchmal nicht mal Schwangerschaftsmode sein, um als Schwangere ein wirklich schönes Kleid zu finden wo man mit dickem Bauch reinpasst..: manchmal bedarf es nur das richtige (elastische) Material, Schnitt und ein klein bisschen Geduld beim Suchen, bestellen und Anprobieren 😉 

In diesem Sinne, viel Spaß beim Planen der nächsten großen Party, seid kreativ – traut Euch auch mal was, lebt Eure Träume aus und denkt dabei vielleicht auch mal an mich – ich würde mich freuen 💗 

Kisses *OK


… Vielleicht das letzte mal bevor minnie me endlich da ist 😉

Mit Kleinkind & Kugel in Thailand und warum es von dort fast nur Bilder von 9. Jahreshochzeitstag gibt… 

Eigentlich schreib ich schon seit gefühlt 3 Wochen an meinem Thailand Blogpost, aber die Zeit rennt – und was soll man schon groß darüber schreiben, wenn man 3 Wochen auf der faulen Haut liegt, den ganzen Tag nur Klatschblätter liest und die Seele baumeln lässt, während täglich mindestens ein Magnum Mandel danach geschrien hat, endlich verspeist zu werden – deren Wunsch, war mein Befehl: schneller als ich bis 3 zählen könnte.

Und genauso schnell ist die Zeit seitdem vergangen.

Und absolut genauso faul war ich mein Handy für Urlaubsfotos zu benutzen – Snapchat seid Dank besteht mein Leben aktuell nämlich seit dem nur noch aus Videos die sich selbst inmerhlabvon 24 Stunden wieder löschen und Bildern vom Hochzeitstagsshooting.

Was ist in der Zwischenzeit passiert? 

Außer natürlich das mein Zuckerkonsum um knapp 10.000 % und mindestens genauso viele kcal gestiegen ist, gehts mir – mittlerweile 36. ssw blendend – und daher kommt hier eine eher informative kurz Zusammenfassung vom Thailand Urlaub mit Tipps & Tricks, bis wir dann zu den WIRKLICH wichtigen Dingen kommen… Nämlich der grandiosestes Babyparty dieses Planeten.

Letzte Woche Sonntag, gefühlt immernoch auf Wolke rosa schwebend, freu ich mich endlich jedes Detail mit Euch zu teilen, und die ganzen Bilder zu verewigen – eine Erinnerung fürs Leben.

Bild by memories photography – Candy Bar by Ma journée Boutique Event – aber dazu später mehr.

Schöne Erinnerungen und Momente gibt’s jedoch vor allem als Familie, weit weg vom Alltag, manchmal muss es das andere Ende der Welt sein, um nochmal richtig runterzukommen…


Jeder der mir bei Snapchat, Facebook oder Instagram folgt hat mich nach den ersten Fotos aus Thailand auf allen Kanälen gefragt: 


Was ist das bitte für ein grandioses Hotel auf Ko Samui wo ihr wart?

😱

Ja, ich sags Euch – das war ein harter Kampf so einen Juwelen unter den Maßen an Hotels zu finden, zwischen all den unbezahlbaren Luxus Hügelherbergen, die man als Eltern so sehr braucht wie die Scheisserei eines Kleinkinds im Flugzeug.

Alles schon durch – ich weiß wovon ich spreche.

Panikattacken in der Höhe, Langeweile ohne Strand – nie wieder Strandurlaub ohne direkten Strandzugang: das ist der wertvollste Reisetipp, den ich diesmal geben kann.


Das Hotel heissbegehrte Hotel heißt Sea Valley, liegt 45 Minuten vom “Tourismus” der Insel und Flughafen entfernt, in einem klitzekleinen Ort namens Lipa Noi.


Schon als wir mit Milan schwanger waren damals in 2014 hatten wir es in der engen Auswahl, aber da das nächste “international angesehene” Krankenhaus tatsächlich 45 Minuten vom Hotel weg ist – Bangkok Hospital – haben wir uns damals dagegen entschieden,sind auf Nummer sicher gegangen und haben eins in Phuket genommen. 

Bei der ersten Schwangerschaft macht man sich noch verrückt – bei der zweiten schon eher weniger Sorgen…

Es war zwar ohne Strandblick, dafür aber in ner fetten 250 qm Spa Villa – was braucht man als zwei Verliebte, frisch verheiratete im Babymoon auch sonst? 

Einen geilen Pool vielleicht noch und natürlich Apple TV zum stundenlangen Serien gucken…

Ohne Kinder: der Luxus auf Erden!


Und jetzt?

Wollen wir zwar immernoch ein schönes  Haus, aber dann doch bitte direkt am Strand.

Groß muss es auch nicht sein und um Himmels Willen bitte keine Misonette Geschichte oder mit vielen Treppen.

Gerne mit gaaaanz viel Buddelspielzeug, Schattenplätzen und natürlich Oma Sveta, die ihr eigenes kleines Haus mit Enkel bekommt, damit Mama und Papa auch mal Urlaub haben…

Nämlich so richtig.

Irgendwann ist nämlich die Pool & Villengrösse egal – Hauptsache das Bett ist bequem und das Kind glücklich … vor allem morgens bei Oma. 

😜

So und jetzt finde mal einer zwei Häuser, direkt am Strand und jetzt kommt das spannende: bestenfalls sogar noch mit einem eigenem Pool. 

Findet man: klar. 

Für 500 € / Nacht, pro Villa ohne Frühstück.

Macht in 21 Tagen: 21.000 € für 2 Villen plus Verpflegung, die in diesen Hotels dann ganz sicher auch sehr günstig ausfällt.

Ironie aus.

Schnäppchen oder?

Falls Ihr Euch fragt was ich in meiner nächtlichen Freizeit so anstatt Blog schreiben gemacht hab? 

Also habe ich wochenlang jedes Hotel auf der Insel durchleuchtet, kategoriesiert nach Kindertauglichkeit, Lage, Preise verglichen – Bewertungen gelesen und irgendwann blieb nur ein einziges Hotel in Koh Samui übrig:


Das klitzekleine, zuckersüße:

Sea Valley Hotel & Spa 

4 Sterne? Egal.

Nicht so mega luxuriös –

Egal.

Fetter Strand direkt vor dem Haus: Check✔️

Super Bewertungen von Gästen: Check✔️

Gutes und vor allem verträgliches Essen: Check ✔️


Ruhe pur, weil ganz weit weg vom Trubel: Check✔️

Eigener Pool: Check✔️


Was will man mehr? 

Koffer gepackt, die vielen Stunden Anreise vor Augen, fliege ich in der 29. ssw mit ein klein bisschen Bauchschmerzen los…ob das wirklich die beste Idee war, ans andere Ende der Welt zu fliegen?
Und bekomme natürlich direkt eine kleine Panikattacke, als wir irgendwann nach einem Tag Anreise im Flughafen von Koh Samui landen und von einem Tuk Tuk ähnlichen offenen Bus zum Main Gate / Eingang / Ausgang / Terminal / alles in einem gebracht werden. 


Das sieht hier aus wie im karibischen Disneyland. 

Eine Spielzeugwelt – das kann doch nicht echt sein!


Das ist mit Abstand kleinste Flughafen in dem ich jemals war, wahrscheinlich ich der ganzen Welt.

Es gibt hier nicht mal Wände!


Bis auf eine kleine Landebahn für kleine Flugzeuge – habe ich das Gefühl vollkommen im nirgendwo gelandet zu sein, und als wir dann auch noch die nicht gerade kurze Strecke zum Hotel (1000 Baht – umgerechnet 25 € – für Hotel Minivan) gefahren werden, realisiere ich langsam: wie unglaublich mutig wir sind, hier her geflogen zu sein.

Man hört immer Ko Samui, aus allen Geschichten von tausenden Leuten, die schon mal hier waren: in meiner Vorstellung war das eine große Insel mit guter Infrastruktur und Zivilisation in Thailand. 

Wenn schon jeder hier war, muss es doch modern sein. Dachte ich.

Aber das mit dem denken sollte man manchmal vielleicht doch hinterfragen…

🤔

In der Realität fahren die Thais wie Verrückte auf Ihren Rollern, das größte Krankenhaus (wir fahren direkt daran vorbei) würden wir verwöhnten Grossstädter niemals freiwillig betreten – alles sieht nach Robinson Cruiso aus, die “Häuser” und “Läden” aus ein paar Baumstämmen und Blech zusammengeflickt, Garküchen am Straßenrand, so gut wie keine klimatisierten Supermärkte, wird mir bewusst: 

Aus der Nummer kommst du nicht mehr raus.

Und wäre ich nicht schwanger – hätte ich so sehr Juhu geschrien! 

Ich liebe sowas!

So so so so sehr!

Normalerweise wüsste ich nicht zu welchem Garküchenstand zuerst rennen, was zuerst probieren – alles bis hin zum undefinierbaren – schreie ich normalerweise hier!

Und wen interessieren schon bitte Krankenhäuser im Urlaub? 

Tja.
Jetzt leider mich.

Und zwangsläufig mit der Verantwortung über meine Bauchbewohnerin darf ich natürlich nichts essen, was das uns gefährden könnte. 

Deswegen ist Vorsicht geboten und junge Frau – sie kommen bitte nicht in den nächsten 4 Wochen und nicht hier zur Welt!

Vielen Dank.

Als wir dann auch noch in unserem wirklich Mini 14 Villen oder so Boutique-Hotel ankommen, verwandelt sich die leichte Panik in absolute Hoffnungslosigkeit.

Aus der Nummer komm ich echt nicht mehr raus.

Schnell zum Check In, Villa bezogen – den Strand gesehen – Bikini angezogen, ins Meer gesprungen und für die nächsten 3 Wochen den entspanntesten Urlaub meines Lebens genossen.

Hotelmanager Mr. RAM und seine Frau (Bild siehe oben ) führen dieses Hotel mit so viel Liebe, Aufmerksamkeit und Mühe – das man gerne über Kleinigkeiten hinwegsieht und sich einfach mal so richtig entspannen kann, während uns so gut wie jeder Wunsch von den Augen abgelesen wird…

Im Kurzfassung und um Euch nicht großartig zu Langweilen:

Den ganzen Tag am Menschenleeren Strand liegen, den schönsten Sonnenuntergängen zuschauen, bei täglich perfekten 32 bis 36 Grad, haben wir nach ein paar Tagen aus unseren vorher gebuchten 7 Nächten–> 20 gemacht – vor Ort den Preis auf 100,00 € / pro Villa inklusive Frühstück runtergehandelt und unser Glück kaum fassen können. 


Richtig gelesen.

100 € / Nacht. 

In einer Strandvilla direkt in erster Linie zum Meer, mit eigenem Pool und sogar noch Frühstück inklusive. 

Wo gibt’s sowas heutzutage noch?

Ob ich dann in den darauffolgenden drei Wochen auf unserer einsamen Insel noch Panik hatte?

Ja! 

Und wie!
Panik davor, dass Mr. Ram vergessen könnte unseren täglichen Magnum Mandel Eis Vorrat nachzubestellen – und ich somit meine Ration Zucker mit Chocolat Lava überbrücken müsste… 🙄


Oder etwa die Panik davor, das Hotel verlassen zu müssen, weil das Wetter nicht mitspielt und wir eine Alternative zur Unterhaltung bräuchten…

Und ich mich BEWEGEN müsste.

Also so richtig.

Außerhalb der 200 m pro Tag, die ich insgesamt pro Tag gelaufen bin.

Nämlich maximal zum Frühstücksbuffet und zurück.

Und das auch nur wenn ich vor 10 Uhr aufgewacht bin – was man als Mutter dann doch automatisch tut, egal ob Kind bei Oma pennt oder nicht … 😂


Etwas Panik hatte ich auch davor, das Milan nie wieder eine Windel anzieht, wenn wir zurück nach Berlin kommen.

Jeden Tag nackig rumzulaufen – auch mal einfach so mitten auf den Hotelweg gekackt – zwischen Mama und Omas Haus – war die Panik groß, dass mein Kind sich überhaupt generell nie wieder anziehen lässt.


Panik gabs auch bei dem Gedanken, dass mein Sohn mit einem kleinen Aufmerksamkeitsdefizit zurück nach Deutschland kommt, da ihn hier niemand mehr großartig beachtet. 

In Thailand noch die Haupt-Attraktion … Ein blondes Kind, mit blauen Augen – von jedem umarmt, geknautscht, gekniffen, angelacht und als das Fotomotiv Nummer eins gehandelt – hätte es mich nicht gewundert wenn er Zuhause in Berlin am Spielplatz Autogramme angefangen hätte zu verteilen – nach denen hier keiner fragt – denn hier gibt’s nämlich genug blonde Kinder mit blauen Augen. 

Hier ist er ganz normal.

Naja so normal wie man mit so bekloppten Eltern wie uns aufwachsen kann, aber zumindest wird er nicht den ganzen Tag von fremden Menschen angefasst, denen ich gerne allen gleichermaßen die Leviten gelesen hätte.

Wie schön, dass das hier keiner macht – ein Luxus, von dem wir erst Wissen, seit dem wir wieder zurück in der Zivilisation, in Deutschland sind.

Wenn die Thais nur nicht so Scheisse freundlich gewesen wären.

Sie vergöttern Kinder einfach… Und selbst als seine Kaka, die in ordentlicher Portion mitten auf dem Weg gelandet ist, wurde mit so viel Liebe und guter Laune innerhalb von Sekunden weggemacht, dass ich mich schon fast geschämt habe – meinem Sohn beizubringen zu wollen, dass man eigentlich nicht einfach so während des Laufens einen Haufen legt. 


Naja, und das wars eigentlich schon im Großen und Ganzen.

Das Wetter war in den 3 Wochen im Juni am Strand bis auf die letzten 2 Tage absolut grandios, ohne Regen oder schlechtem Wetter, die heißen Tage wurden und durch einen frische Meeresbriese, kleine Wölkchen und natürlich den erfrischenden Pool mehr als erträglich gemacht und außer einem kleinen Magen Darm Infekt in den ersten 2 Tagen nach Ankunft, bei Milan – der sich natürlich sofort den ganzen Tag alles von Obst, Sand, Thaifood und was weiß ich in den Mund geschoben hat – sind wir zum Glück von jeglichen Krankheiten verschont geblieben.


Den gesamten Urlaub habe ich geschlafen wie ein Baby, gefuttert wir ein Wildschwein, gefaulenzt wie ein Faultier und war glücklich wie ein Honigkuchenpferd.

Was auch immer das übrigens sein soll.

Genau so hab ich mich gefühlt.

Der perfekte Urlaub!


Mein Mann liebte es am Strand zu joggen, grosse kulturelle Highlights gibt’s auf der Insel nicht zu entdecken und so sollte man die wertvolle Urlaubszeit hier vor allem dafür nutzen, zur Ruhe zu kommen.

In den Tag hineinleben, keine Pläne machen und einfach den Ausblick genießen.


Wer doch noch was unternehmen will: dem kann ich folgendes Empfehlen:

Nikki Beach – der Klassiker unter den Beach Clubs


Nach Marbella und Mallorca war es die dritte Location, die wir besucht haben – und wir wurden mal wieder nicht enttäuscht.

Das Design ist sehr modern und schick, mit stylishem Hotel (ohne direkten Strandzugang vom Zimmer aus) und einer wirklich schönen Poolanlage. 

Der schönsten, die wir bis dato in einem Beach Club gesehen haben. 


Das Meeresfrüchteboot war phantastisch, die alkoholfreien Lychee Moskitos wunderbar erfrischend und mit dem Saxophonist hatten wir auch bei strömenden Monsun Regen, einen traumhaften letzten Abend auf der Insel.


Wer Kultur mag, der kann sich für ne Stunde im das Kulturcentrum von Samui  verirren, Dusit Dheva, dort supercoole Thailand Style Fotos machen – so wie viele andere Pärchen / frisch Vermählte die Location auch für Hochzeitsbilder besucht haben – so waren auch wir zu unserem 9. Hochzeitstag dort und konnten die vorhandenen Schätze für Bilder ausleihen oder einfach die atemberaubende Location nutzen. 


Mit ein bisschen Glück gibt sich ein Pfau die Ehre, sich in voller Pracht zu zeigen – und wenn man eine schnelle Fotografin dabei gar, kriegt man dass dann sogar aufs Foto. 

Yeah!


Achtung: Hier tummeln sich jedoch die hartnäckigsten Mücken und wenn man so doof ist, sich mitten im Dschungel nicht mit Anti-Mücken-Zeug einzusprühen, dann beißen einen diese Viecher im Sekundentakt. 

Sehr juckend und schmerzhaft – aber was macht man nicht alles für schöne Bilder. 
Wo wir gerade bei Stichen und Wehwechen sind: 


Für alle die sich nicht sicher sind, was man alles in seiner Reiseapotheke dabei haben sollte wenn man schwanger UND/ODER mit Kleinkind nach Thailand reist…hier kommt meine Auswahl 🙂

Oralpädon fur Elektrolytehaushalt bei Durchfall, Vomax Zäpfchen wenns nicht besser wird – Babylax bei Verstopfungen, Euphrasia Augenzropfen bei Bindehautentzündungen, Wunddesinfektionsspray, Pflaster, Otriven Nasentropfen für Säuglinge – auch Schwangere top – Monapax bei Reizhusten, Prospan Hustensaft zum Schleimlösen,  Nurofen Fiebersaft, etwas Kochsalzlösung, Staubsauger Nasensauger, Fieberthermometer, Viburcol Zäpfchen bei leichten Infekten, Zahnungsschmerzen, Floxal antibiotische Augentropfen für starke Bindehautentzündungen, Nystaderm Paste bei Windelpilz, eine super Sonnencreme mit mindestens 50 UV Schutz, hier zB. die von La Roche Posay Athelios Dermo Kids, Kühlungsgel nach Mückenstichen – die ich jedoch empfehle vor Ort zu kaufen genauso wie Anti Mücken Spray.

Das einzige, woran ich nicht gedacht hatte – was sich aber nach einem logischen Ding anhört – war der Tipp meiner Freundin Anna-Lena: die mich fragte ob ich denn auch ein Breitband Antibiotikum dabei hatte, für den Härtefall der Fälle.

Natürlich hatte ich keines dabei. 

Braucht man ja auch hoffentlich nicht, aber im Nachhinein es dabei gehabt zu haben, hätte sicher nicht geschadet.


Nach 3 Wochen Kraft tanken, wollten wir – frisch schick gemacht vom Friseur – dann endlich in Bangkok wieder langsam Richtung Alltag und zurück in die Zivilisation zurückkehren und checkten zuerst im Novotel Siam Square ein (was ich jedoch niemals weiterempfehlen würde!) – aber es war das einzige Hotel, welches zwischen all den wichtigen Shopping Malls lag.


Man muss nämlich wissen, Bangkok ist wirklich für vieles bekannt – aber sicher gehört Kinder – oder Kindetwagenfreundlichkeit nicht dazu…
Es gibt oft keinen barrierefreien Zugänge, die Bürgersteige sind mordmässig hoch und bei den Skywalks kann es auch mal locker passieren, dass man mal 4 Treppenstufen hoch oder runter muss.

Doof nur, wenn man neben dem Kind noch 20 Einkaufstüten am Kinderwagen hat und einem durchgängig knapp 1000 Asiaten, schnellen Schrittes entgegenlaufen, sodass man so ganz leicht Panik kriegen könnte, dass sie einen einfach überrennen. 
Aber alles ist besser als in dieser Stadt Taxi zu fahren.

Und das auch noch mit Kind.
Nicht nur dass die meisten nur darauf warten die Touristen um ihr Geld zu bescheissen, die Autos haben oft auch schlechte oder gar keine Klimaanlagen und sowas wie TÜV wird vielleicht an der nächsten Straßenecke in der Garküche gegrillt und gegessen, aber ganz sicher werden die Autos nicht auf die so wichtige Sicherheit geprüft.

Kindersitze? 

Pha – braucht kein Mensch!

Als ich ein ungefähr einjähriges Kleinkind liegend schlafend zwischen Mama und Papa auf nem Roller, neben mir – Mit mindestens 60 km/h gesehen habe, wurde mir leicht übel – aber so ist das: andere Länder, andere Sitten: hier sieht man alles etwas lockerer.

So gar nichts für mich.

Also lieber schnell der Hauptmission unseres Besuchs und Bangkok widmen:

Shopping!

Das Siam Paragon, das größte und schickste Zentrum ist nur 4 Laufminuten von unserem Hotel entfernt, beherbergt alle großen nationalen und internationalen Marken – Schnäppchen sind hier nicht großartig zu finden, aber der Foodcourt und Departmentstore ist auf jeden Fall einen Besuch wert, mit vielen Marken – von denen wir noch nie gehört haben.

Mindestens genauso spannend wie die neuen Läden für mich, war das Sea Life und Kidzania für Daniel, welches er mit Milan erkundet hat, während Mama und Oma in Ruhe shoppen konnten 😉

(Das blaue Burberry Hemd von Milan  findet Ihr übrigens gerade mit ein paar anderen Sachen in meinem eBay Shop zur Auktion bis Sonntag!)

Das Siam central world beherbergt fast die gleichen Läden wie Paragon, jedoch ist der Departmentstore voller asiatischer Designer – mit atemberaubenden Kreationen für Damen und Herrren, zu einem Bruchteil europäischer Preise.

Wäre ich nicht schwanger gewesen, hätte ich mich gar nicht entscheiden können, welches der vielen atemberaubenden Kleider ich nach Hause mitnehmen will, und obwohl die Asiaten so klein und zierlich sind, kommt man als schlanker – nicht zu großer Mensch – gut mit den Konfektionen klar, auch wenn man sich erstmal erschreckt – dass man Sachen in M/L anprobiert, obwohl man in Deutschland eher zu XS/S greift.

Asiatische XS fallen ungefähr so groß aus wie unsere deutsche Größe 10 Jahre in der Kinderabteilung von Zara. 
Für Männer siehts ähnlich aus, also Jackpot für meinen eher zierlichen und nicht so wirklich großen Mann – der jedes Mal in Bangkok seine Garderobe fürs gesamtes nächste Jahr kauft, weil ihm dort Größe S/M wie auf den Leib geschneidert ist.


Unser persönliches Highlight, und das Paradies für Schnäppchenjägerinnen und Freunde von junger Mode, waren die zwei Untergeschosse vom Siam Center.


Hunderte kleine Läden, voll mit trendiger asiatischer und internationaler no name Mode, alles zu Preisen zwischen 3 und 30 €. Vergleichbar mit Soho in New York, nur allen unter einem Dach, 5 mal so groß und 10 mal so viel Auswahl.

Ein Laden jagt den nächsten, man kann ein bisschen handeln – es spricht nur leider so gut wie niemand english – daher ist die Kommunikation mit Händen und Füssen und vor allem Taschenrechnern unumgänglich, aber dafür umso lustiger… Aber Achtung: nur bares ist wahres! 
Geld tauschen entpuppte sich in diesem Center als fast unüberwindbares Hindernis, Kartenzahlung so gut wie nirgendwo möglich – empfehle ich mindestens 200/300 € in Baht mitzunehmen, es loht sich – wenn man nicht nur nach Markenklamotten sucht, und nicht vergessen mindesten einen leeren Koffer aus Deutschland mitzunehmen – ihr werdet ihn garantiert voll bekommen … Versprochen!


Wer dann immernoch nicht genug vom shoppen hat – also so wie wir – der sollte unbedingt noch zum Chatuchak Market, besser bekannt als Weekend Market.

Über 10.000 Stände, verkauft wird alles!

Von lebendigen Tieren, bis hin zu Klamotten, Lebensmitteln, Kunst, Möbeln und Deko, findet man dort alles was das Herz begehrt!
Geöffnet leider nur am Samstag und Sonntag bis 18 Uhr, und es gibt eigentlich nur eine einige Regel:

Wenn dir etwas gefällt – Kauf es sofort, oder du bereust es, denn du wirst den Stand nie wieder finden.
Auf der Hauptmeile wird unter der brüllenden Hitze von Bangkok frische Paella gebraten, in irgendeiner Bar-Bude singen verrückte Rocker “the Sex is on fire” – mit asiatischen Slang natürlich – der Koch köchelt tanzend dazu um seine Riesenpfanne herum, und während die Touris sich mit einem kühlen Bier abzukühlen, locken die Thai Massage Buden zwischen den Ständen mit kostenlosen WLAN (den es sonst nirgendwo in Bangkok) gibt, klimatisierten Räumen und Original Thai Massagen zu 8 € für 60 Minuten.


Auch hier wieder: nicht sehr Kinderwagenfreundlich waren wir zum Glück super vorberietet mit dem kleinsten Buggy der Welt unterwegs, und haben somit durch jeden Gang gepasst – während Milan das Spektakel mit großen Augen verfolgt hat.

Tipp: unbedingt VORHER auf Toilette gehen. Es gibt dort kein Klobrillen – geschweige denn Klopapier und erst recht keinen richtigen Toilettensitz.

Hier macht’s jeder im stehen, der Kanalisation Geruch ist unerträglich und ich, als dauerpinkelnde Dickbauchige, habe das allererste Mal meinen geliebten Sohn um seine schicken Pampers beneidet.

Und das mit gestandene 28 Jahren.

Na Halleluja.
Wer sich übrigens fragt, ob man in der 29. bzw. dann am Ende sogar 32. fast 33. ssw noch fliegen kann / sollte / wollte / möchte bzw. sogar darf: ist entspannter als man denkt.


Klar fliegt es sich in der Holzklasse immer schlechter als vorne in der Business, aber die Flugzeuge waren zu der Zeit auch in der Economy alles andere als ausgebucht, durch den Stop in Abu Dhabi konnte man sich ein paar Stunden die Füße vertreten und entspannen.
Da unser Flug vorverlegt wurde auf 11 Uhr anstatt 21.30 Uhr, sind wir das erste Mal tagsüber mit Milan geflogen und was soll ich sagen: es war besser als wir gedacht hätten!


Man steigt nach einer ausgeschlafenen Nacht in seinem eigenen Bettchen topfit ins Flugzeug, hat genug Kraft den Kleinen zu unterhalten – bis er um 13 Uhr im einen mehrstündigen Mittagsschlaf verfallen ist, und dann erst kurz vor der ersten Landung aufwacht. 

Buggy wieder ausgeklappt, gespielt – gegessen, Action – und schon ist liegt er schlummernd im Nebensitz, und alle können sich im Flugzeug entspannen, bis wir schließlich relativ fit um 13 Uhr, anstatt 23 Uhr in unserem Hotel ankommen. 


Einen ganzen Tag haben wir durch den Flugzeugtausch geschenkt bekommen, kurzer Mittagsschlaf am Strand, ins Meer gesprungen und abends das erste romantische Dinner am Strand genossen, akklimatisieren sich die Kinder von ganz alleine und während wir ein paar Tage mit Jetlag klarkommen mussten, hat Milan sich einfach an der Sonne orientiert und ist schlafen gegangen wenn die Sonne untergegangen ist (19/20 Uhr) und morgens pünktlich zum Frühstück aufgestanden, 8 Uhr topfit und bereit für den Tag – und zwar sofort!

Ohne Eingewöhnungszeit.
Am besten hat mir sein Schlafrythmus gefallen, der mich stark an die ersten Lebensmonate seines Lebens erinnert hat:

Nach dem Frühstück nochmal genüsslich 2 Stunden schlafen, gemeinsames Familien Mittagessen, 2 Stunden spielen im Anschluss und dann gerne mal 4 bis 6 Stunden Mittagsschlaf – aufwachen, Abendbrei essen und bis zum nächsten morgen weiterpennen.

Das nenn ich mal ein entspanntes Kind. 

36 Grad? Vollkommen egal.

Magen Darm? 

Vollkommen Wurst, es wurde trotzdem alles weggefuttert, was er zwischen dir Zähne bekommen hat. 

Etliche Tierchen / Mücken / Ameisenstiche? 

Kein Problem – Hauptsache er kann nackelig im Sand spielen, mehr brauchen Kinder nicht.

Mama, Papa, Oma und den größten Sandkasten der Welt voller Spielzeug: das Kind ist wunschlos glücklich.
Na Lust bekommen Urlaub in der große weiten Welt?

Worauf wartet Ihr dann noch?

Denn das Fazit der Geschicht’:
Vertrau auf dein Gefühl, hab keine Angst und das Leben enttäuscht dich nicht!
Happy Babymoon – Happy erste Sommerreise mit Kind, Happy Urlaub für all meine Mamis und Kids kurz vor den Sommerferien; genießt Euren Trip – faulenzt für mich mit – und macht alles genauso, wie Ihr es immer wollt: 

Ohne Ängste oder Panik vor dem Ungewissen- das Leben steckt manchmal voller Überraschungen …und dann machts auch erst so richtig Spaß 😉
Kisses *OK


Ps. Der nächste Blogeintrag wird diesmal nicht so lange auf sich warten lassen, viel zu aufgeregt bin ich Euch die Bilder meiner gold pinken minnie me Babyparty zu zeigen… Seid gespannt! 💋

Der Riesenpenis und warum die Gefühle nicht immer so ticken wie der Verstand… 

Ein Mädchen. Ein kleines Ich.

Mit ganz viel Papa.

Hoffentlich mit seiner Nase.

Und seinen zarten Gesichtszügen.

Und meinen Augen.

Oder grün, egal.

Mit blonden Haaren.

Oder braun. 

Eigentlich vollkommen Wurst.

Gesund.

Hauptsache sie ist gesund.


Es ist perfekt.

Man kann es wirklich nicht anders sagen.

Das Wechselbad der Gefühle, die Hoffnung während der ersten Wochen, dass es dir doch bitte,bitte,bitte so schlecht geht, weil dieses weibliche Öströgen deinen ganzen Haushalt durcheinanderbringt.

Die Oberzicke, die ich mir so sehr wünsche.

Seit dem ich Kinder haben wollte.

Die kleine Rotzgöre, die mir schon alleine beim Gedanken daran – dass sie einen Rock zur Schule anziehen will, übel aufstoßen lässt.

Genau du fehlst mir noch in meinem Leben.

Dein großer Bruder war der 6er im

Lotto. 

Dein Beschützer.

Der alle verkloppen wird die dich angucken, wenn du diesen Rock in die Schule anziehst. 

Und jetzt hab ich sogar noch die Zusatzzahl gezogen. 

Mein persönlicher Jackpot.

Ja, ja – alle die jetzt schreien wollen, Hauptsache gesund!

Hauptsache überhaupt ein Kind!

Natürlich!

Ja!

Ihr habt Recht.

Natürlich ist das, dass aller aller wichtigste.

Und ja, ich habe es wirklich versucht.

Habe alles gegeben, mich nur darauf zu konzentrieren, dass nichts anderes zählt – als die Gesundheit.

Und doch habe ich mich dabei erwischt, dass gleich danach der Wunsch nach einer Tochter ins unermessliche gestiegen ist. 


Und warum soll man lügen?

Sich selbst und alle anderen?

Warum darf man heutzutage die Wahrheit nicht aussprechen?

Dass man wirklich glücklich ist, dass Gott – oder wer auch immer – es genauso gemacht hat, wie ich es mir erträumt habe?

Ich will nicht so tun, als wäre ich NICHT ein bisschen enttäuscht gewesen – als mir meine Frauenärztin in der 13. SSW gesagt hat, dass das hier stark nach einem Jungen aussieht.

Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde – das es mir egal war.

Das war es mir in diesem Moment nicht.

Ich war innerlich traurig.

Den Tränen nahe. 

Gesund, natürlich.

Das war ist und bleibt, das wichtigste.

Aber der Wunsch nach einer Tochter war einfach so unglaublich groß. 

Ich habe es mir nicht ausgesucht. 

So wie der Verstand manchmal anders tickt als das Herz – war ich gefangen zwischen Freude und Trauer, Himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt. 


Egal wer aus meinem Freundeskreis ein Mädchen bekommen hat – ich konnte es kaum erwarten ihnen Geschenke kaufen zu gehen.

Dieses kleine Mini me.

Wie gerne hätte ich auch das Glück.

So ein kleines Mädchen, was ich mein Leben lang begleiten kann.

Die Tochter, die hoffentlich für immer bei mir bleibt. 

Nicht umsonst sagt man, Jungs gehen für immer – Töchter bleiben für immer.

Oder kennt ihr einen Mann, der seine Mutter angerufen hat, als seine Frau in den Wehen lag und auf dem Weg ins Krankenhaus war? 

Also ich kenn keinen.


Und so wird das ziemlich sicher auch mit Milan sein.

Seine Frau wird mich hassen, dass weiß ich jetzt schon – und wir Frauen haben mehr Macht über unsere Männer, als man denken vermag. 

Also werde ich ihn ziehen lassen, obwohl ich so gerne angerufen werden will – wenn es soweit ist.

Aber er wird mich nicht anrufen – und das ist okay so. 

Auch das musste ich lernen, meinen Sohn irgendwann ziehen lasse zu müssen – egal ob ich will oder nicht. 

Hört es sich nicht absolut verrückt an, dass ich mir jetzt schon darüber Gedanken mache Oma zu werden?

Aber ja.

Das ist genau das, was mich beschäftigt.

Die Realität ist jetzt – aber die Zukunft erschaffen wir heute.

Und der Baustein, für die nächsten 20

Jahre wird jetzt gelegt. 

Jede Entscheidung die wir treffen, jede Kreuzung am Wegesrand bietet immer einen Weg nach links und einen nach recht.

Was aber machen, wenn dir diese Entscheidung von der Natur abgenommen wird?


Während meine Rabauken Männer bald zusammen Fußball spielen gehen, träume ich von gemeinsamen Shoppingtouren, Beautytagen und Nägel lackieren.

Lange Haare, zum Zöpfe pflechten.

Endlich Barbies kaufen!

Alle!

ICH will endlich mal wieder mit den scheiss Puppen spielen!

Mädchensachen machen.

Und das sogar mit einer kleinen Freundin!

Ihnen schöne Sachen anziehen, mit ihr die Baby Born Puppe in den Schlaf wiegen, Tee trinken in der Mini- Küche und im Partnerlook durch die Stadt laufen.

Mein minnie me und ich.


Genug Autos gekauft und Fußball gespielt. 

Das bisschen mehr rosa muss in mein Leben. 

Die Phantasie geht mit mir durch – und das schon mein halbes Leben lang.

Ein Junge also.

Schluck.

Meine Mama, die beim Ultraschall dabei ist – natürlich nicht mein Vater wohlgemerkt – guckt nochmal in den Bildschirm und sagt… Ne… Ne.

Das ist ein Mädchen.

Ich hab 2 davon.

Ich erkenne Mädchen sofort.

🙄

Klar Mama.

Der Frauenarzt, der jeden Tag 1 Million Ultraschallbilder sieht, hat keine Ahnung.

Aber du, die im Jahre 1987, vor über 28 Jahren noch nicht mal was von einem Ultraschall Gerät gehört hat – weil es sowas noch gar nicht gab – hat da natürlich total den Durchblick.

Trotzdem starr ich den Bildschirm an und ein kleiner Funken Hoffnung bleibt:

So sah mein Sohn aber nun wirklich nicht aus. 

Und glaubt mir, ich habe damals vor Schreck, dass ich seit 4 Familien Generationen den ersten männlichen Nachwuchs zur Welt bringe – eine Million Ultraschallbilder von Jungs gesehen. 

DAS da auf dem Bildschirm, sind keine Eier.

Das seh ich genau.

Milan hat die nämlich immer sehr gerne in die Kamera gehalten… Nach dem Motto: wer hat der kann.
😂
Das da auf dem Bildschirm ist aber nix.

Zwischen den Beinen: nichts.

Und trotzdem, von der Seite da steht was ab.

Da zeigt meine Frauenärztin mit den Finger drauf. 

Da steht auf jeden Fall was was.

Mist. 

Sie hat recht.
Hm.

Wie erzähle ich das Daniel?

Der, dem es eigentlich vollkommen schnurz ist – der aber mein rosa Kleidchen Geheule nicht mehr ertragen kann und alles darauf setzt die Familienplanung dann auch endlich mal abzuschließen.

2 Kinder reichen, meinte er zu mir.

Schluck. 

Und was machen wir, wenn es ein Junge wird? 

Nach dem ersten Kind war er mit seiner Fußball Mannschaft Euphorie schon direkt wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgekehrt und jetzt zu wissen, das auf jeden Fall ein dritter Versuch folgen wird: das muss der sicher erstmal verkraften.


Die Frauenärztin freut sich lauthals darüber wie wundervoll es doch ist 2 Jungs zu haben… andere Eltern versuchen ihr Leben lang überhaupt einen Sohn zu bekommen… die beiden können dann später zusammen Fußball spielen … Palaber, palaber.

Man braucht sich nicht so viele Sorgen um sie zu machen, sie haben ihren besten Freund fürs Leben schon gefunden.

Das hat die bestimmt schon 1000 Frauen erzählt. 

Und wer redet über Konkurrenzkampf?

Wer ist der “ältere” – der “erfolgreichere”?

Der “stärkere” – “schlauere” … “attraktivere” … ?

Mir fallen eine Million Dinge ein, die ich meinen Söhnen gerne erspart hätte.


Den ewigen Konkurrenzkampf.

Wer hat die tollere Frau?

Wer mehr Geld?

Von besseren Noten in der Schule, bis hin zu schnelleren Zeiten beim Bundesjugendspiel… 

Er ist immer da.

Man wird immer verglichen, egal wie sehr man sich dagegen wehrt.

Eine schwierige Geschichte … Sowohl als Elternteil als auch als Schwester oder Bruder.

Und ich weiß wovon ich spreche.

Ich habe eine leibliche und 2 Halbschwestern.

4 Versuche einen Jungen zu bekommen, kläglich gescheitert. 

Eigentlich hätte ich nur meinen Papa fragen müssen, wie man Mädchen macht.

Wenn es jemand weiß – dann er ^^

Augen zu und durch – Männer sind ja in vielen Dingen unkomplizierter als Frauen: und die Geschlechterfrage ist genau so eine Sache …
Daniels wirkt überrascht. 

Gefasst. 

Trotzdem merke ich, ist er ein bisschen enttäuscht.

Sicher erleichtert über die Kostenersparnis beim Klamottenkauf – aber irgendwie auch so ein bisschen wie mein süßes schmupsik guckt er mich ratlos an und sagt; 

“Das ist aber echt komisch. So eine Zicke wie du bist, hätte ich jede Wette abgeschlossen, dass da in deinem Bauch die Oberzicke heranwächst!”

😱

Wir gucken uns beide an, lachen und blitzartig kommen mir die Worte meiner Freundin Kim in den Sinn:

👶🏼👦🏼👨🏻  💁🏼 🐶🐕

2 Jungs ist der Knaller.

Du bist für immer die Prinzessin – sogar die Königin.

Alle Deine Männer scharen sich um dich, Du kriegst immer die volle Aufmerksamkeit als einzige Frau in der Familie und musst sie niemals teilen.

Die Jungs prügeln sich darum wer von ihnen Mama am meisten liebt und während die Rabauken mit Papa nur Unsinn machen wollen, kann Mama entspannt und in Ruhe zum Friseur gehen.


Ich träume vor mich hin.

2 Jungs.

Ok.

Das hört sich nach einem Plan an.

Wir brauchen auf jeden Fall keinen Stress machen mit Kinderzimmer – Jungs können auch in einem schlafen.

Klamotten brauch ich auch keine, hab ja alles noch behalten. 

Kein Shopping.

Keine Babyparty.

Kein Stress.


Ich sitze da, rede mir das schön und Daniel steigt voll mit ein.

Na gut.

Das wird super.

Ich bleibe Prinzessin und wenn der Kleine genauso Zucker wird wie Milan, na wer braucht da schon Zöpfe und Schleifchen.

Und rosa.

Und Glitza.

Und Kleidchen. 

Und so.

😩

*buhuuuuuuhuuuuhuuuuuu*

Ich will aber Stress. 

Und Zöpfe. 

Und ganz viel rosa.

Schnief.
Schlafe ich an diesem Abend mit gemischten Gefühlen ein.

Es wäre auch zu schön gewesen.

Zu perfekt.

Man kann nicht alles haben, Oksana.

Eine Woche später, mittlerweile vollkommen überzeugt davon, dass es die coolste Sache der Welt ist 2 Jungs zu bekommen, sitze ich aufgeregt im Wartezimmer zur Nackenfaltenmessung.


Daniel und ich blicken auf die Tafel voller Kinderbilder und machen uns automatisch darüber Gedanken wie wir unseren Sohn nennen wollen.

Alles was nicht auf Anhieb im Kopf bleibt – ist schon raus aus der Auswahl. 

Und dann bitte auch noch passend für ein Mädchen und Junge. 

Man weiß ja nie.

Wunder geschehen immer und immer wieder.


Die Bedeutung des Namens (der / die Liebe ) spielte bei Milan eine große Rolle.

Denn erst durch die Suche bei Google nach einem Namen mit der Bedeutung der Liebe, fand ich ihn und es war sofort klar: das ist er. 

Einen Namen auszusuchen ist vielleicht eine der wichtigsten Entscheidungen die man als Eltern trifft.

Er prägt Dich, dein ganzes Leben lang.

Wenn Du Oksana heißt und in ein Land auswanderst, wo der Ochse nicht gerade als schönstes Tier der Welt gilt, ist das nicht gerade von Vorteil für das Selbstbewusstsein.

Aber man lernt auch damit umzugehen und drüber zu stehen, etwas was man mit einem anderen Namen eventuell nicht gelernte hatte – daher gibt es auch hier immer 2 Seiten der Medaille. 

Nicht zu russisch sollte er sein, nicht zu deutsch.

International, klangvoll – melodisch, außergewöhnlich und trotzdem modern und verständlich.

Wenn meine Kinder schon damit beschäftigt sind ihr ganzes Leben lang den Nachnamen buchstabieren zu müssen, dann brauchen wir noch nicht einen komplizierten Vornamen.

Mila oder Milan. 

Perfekt.


Und jetzt?

Sitzen wir da und spinnen rum.

Und auf einmal ist er wieder da, in weiblich, als auch männlich.

Melodisch und trotzdem nicht zu kompliziert, außergewöhnlich – selten und trotzdem kennt ihn jeder.

Die Bedeutung schnell gegoogled, ist sofort klar – dass er das ist.

Besser könnte es nicht passen. 

Ohne nochmal darüber nachzudenken, hatten wir ihn.

Zack.

Manchmal geht es so einfach, obwohl man es monatelang versucht hat – kommt die Entscheidung immer dann, wenn man am wenigsten damit rechnet. 

Den 2. Namen für unser großes kleines Wunder.

Spätestens wenn ihr ihn Ende August hört, werdet ihr verstehen, warum.


Voller Glücksgefühle über den Namenserfolg findet der Arzt ganze 10 Finger, das Herz schlägt wie wild – die Nackenfalte ist im Bereich des normalen, und auch der Rest: alles sieht sehr gut aus.

“Können Sie denn mal zwischen die Beine gucken und bestätigen, dass wir einen Sohn bekommen Doktor?”

Ruft Daniel ganz selbstbewusst in den Raum.

Oh man. 

Muuuuuuppppsik.

Du kannst doch nicht so mit der Tür ins Haus fallen…. Männer!

🙈 

Das ist ein Humangenetiker, der guckt in der 13. Woche noch nicht zwischen die Beine. 

Der sucht ganz aufgeregt nach der Harnblase in dem schwarz weißen Wirr Warr des Bildschirms, so wie ich verzweifelt den Lippenstift in meiner immer viel zu voll gepackten Tasche. 

“Du machst ihn noch ganz nervös!”, kriegt Daniel meinen Ellenbogen in die Rippen – “Was denn?” guckt mich Daniel mit seinem Hundeblick als Antwort an und wir schauen erwartungsvoll richtung Arzt.

Erstmal die Reaktion checken. 

Und sie war wie zu erwarten.

Keine Reaktion.

Er sucht gerade noch irgendwas da.

Irgendwas ganz wichtiges.

Das ist sein Job.

Deswegen sind wir hier.

Als mein Herz innerlich schreit: guck jetzt nach!!!

Sofort!!!!

🤔

Stille.

“So ein Junge haben sie gesagt, ja?…

… Hm……”

Stille.

Ja, genau.

Los jetzt. 

Eier oder Eierstöcke?

Jetzt machen sie es doch nicht so spannend pöbelt mein Herz Richtung Arzt.
“Also eigentlich ist das ja noch viel zu früh um überhaupt eine Tendenz anzugeben…” Mein Gehirn geht auf Durchzug: bitte nicht schon wieder dieses Bla bla.

Sie können das sehen.

Ich weiß es.

Ihre Geräte können alles.

Ich habe mich informiert.

Wenn das jemand kann, dann Sie. 

Nur Sie alleine.

Niemand anderes.

Bitte einfach bestätigen, damit wir hier weiter im Programm machen können.

Bitte. 

Machen sie es nicht so spannend.

😩

Er guckt und zoomt.

Und zoomt raus,links rechts und zurück.

Vor nach hinten.

Ruhe.
Die Sekunden fühlen sich an wie Minuten.

Stunden.

Jetzt rück schon raus mit der Sprache.

Da ist es.

Er macht ein Standbild und zoomt es gaaaaanz groß.

Oh ja.

Da steht was ab.

Aber holla die Waldfee.

Also spätestens jetzt sitzen wir mit Daniel (sein stolzer Blick ist unverkennbar) mit großen Augen da und es ist eindeutig.

Das ist ein …

Riesenpenis.

🙈

Der braucht keine Eier um als solcher durchzugehen.

Wir gucken beide, und kichern.

Der Arzt zeigt genau drauf und sagt:

“Sehen sie das?”

Wir lachen beide wie pubertierende Teenager und Nicken.

Was soll man da noch großartig zu sagen?

☺️

“Sieht aus wie ein Penis oder?”

Ja, jetzt ist es raus.

Erleichterung breitet sich aus.

Wenn er das sagt.

Dann wird es so sein.
Der allerletzte Hoffnungsschimmer ist verflogen und obwohl ich 100 Millionen Ultraschallbilder im Internet studiert habe, und das hier alles andere als so aussieht, wie bei meinem Sohn – können wir uns jetzt beruhigt zurücklehnen und haben die Gewissheit.

Er ist der Profi.

Er hat Recht.

Und das ist auch vollkommen ok.

Kein Glitzer.

Kein Pink.

Alles ok. 

Hauptsache gesund.

Das ist eh das allerwichtigste.

💩

“Ist es aber nicht.” fachmännischt der Arzt und zeigt nochmal auf den Riesenpenis da auf der Leinwand. 
Schockstarre.

😱

Daniel und ich halten den Atem an.

Wie?

Was soll denn das sonst sein?

Panik.

Doch irgendwas nicht ok?

Bitte, bitte Gott.

Ich brauche keine Zöpfe.

Kein rosa, kein Glitzer.

Bitte lass ihn gesund sein.

Er braucht auch kein Riesenpenis.

Einfach nur ganz normal.

Bitte, bitte, bitte schicke ich ein Stoßgebet gen Himmel.

Funktioniert manchmal.

Nicht immer- aber immer öfter.


“DAS hier” – er zeigt nochmal mit einem stockähnlichem Stab auf das Riesending;” ist eine geschwollene Klitoris, die sich erst in den nächsten Wochen nach und nach zurückbildet” kloppft er nochmal bestätigend auf die Leinwand, als hätte er gerade entdeckt – dass die Erde sich nicht dreht, sondern DOCH eine Scheibe ist. 

Was hat er da gerade gesagt?


Tränen schießen mir in die Augen, mein Herz hört auf zu schlagen.

Ich gucke Daniel in die Augen und diesen Moment, kann man mit keinem Gefühl der Welt beschreiben.

Die nächsten Sekunden schwebe ich irgendwo in Trance zwischen den Planeten, bis ich wieder zu mir komme, als Daniel mir fast die Hand zerquetscht vor sprachloser Freude.

Ich glaub der heult auch gleich.

Irgendwas bla bla, Schamlippen bla bla, ganz normal zu der Zeit bla bla aber er will sich natürlich nicht festlegen bla bla – daher keine Garantie bla bla sitze ich in meiner Welt und erinnere mich daran, wie ich früher erzählt habe, wie meine Traumvorstellung ist, von Familie und Kindern.

Zwei hab ich immer gesagt, wenn man mich jemand gefragt hat.

Zuerst einen Jungen, einen großen Bruder und danach eine kleine Prinzessin.

Ich sehe unser Familienbild unterm Weihnachtsbaum.

Daniel, Milan, Lilly, Leo, la Princessa und ich. 


Die geschwollene Klitoris passt da jetzt gar nicht so sehr ins Bild, aber ja – sie macht mich gerade zum glücklichsten Menschen dieses Planeten.

Das ist der Moment.

Das sind die Momente im

Leben, die Du niemals vergisst.

Der Moment, als du realisierst – dass der Mann Deiner Träume vor dir sitzt und dich liebt. 

Der Moment als er um deine Hand anhält.

Der Moment als er mit nach der Unterzeichnung der Standesamt Urkunde in den Hintern kneift, und wir wirklich realisieren, dass wir jetzt echt Mann und Frau sind.

Der Moment, wo der Schwangerschaftstest positiv zeigt und du realisierst, dass das der Moment ist, der Dein ganzes Leben verändert…

Bis zum Moment, als dein Kind auf die Welt kommt.

Und Du auf einmal jeden dieser Momente aufsaugst und es wie die schönste Droge dieses Planeten über dich kommt…

Der Moment Dein eigenes Kind in deinen Armen einschlafen zu sehen, ihn das erste mal laufen zu sehen… Mama sagen…. Dich umarmen. 
Und jetzt kommt dieser Moment: 

Das ist er.

Der letzte unerfüllte Moment meines Leben. 

Tränen kommen wieder hoch, wenn ich daran zurück denke.

Egal wie schnell die Welt sich dreht, egal was auf unserer Erde passiert – das sind die Momente, an die ich am Lebensabend denken werde. 

Die wirklich wichtigen Augenblicke des Lebens.

Das wofür es sich gelohnt hat zu Leben.  

Unsere Zukunft. 

Der Grundstein für alles, was den Rest meines Lebens ausmacht.

Meine 2 Kinder, die unser Glück vollkommener nicht machen könnten.

❤️

Und nochmal:

Kinder sind Geschenke vom Himmel.

Ein Wunder der Natur, das größte Glück was ich bisher erfahren durfte, die Tatsache das wir 2 davon haben dürfen macht mich unbeschreiblich glücklich.

Aber egal wie sehr ich mich über einen Sohn gefreut hätte, eine kleine Tochter ist für mein Leben die Kirsche auf der Sahnetorte.

Und es macht mich manchmal traurig, dass es bis heute tabu ist, darüber zu sprechen – wie man wirklich fühlt, und sich lieber der Gesellschaft anpasst, obwohl man sich mit der Entscheidung, die Gott einem abgenommen hat, vielleicht erstmal arrangieren muss.

Wir können nichts für unsere Gefühle, ausser sie zu akzeptieren.

Und egal wie sehr ich versucht habe, dagegen anzukämpfen, mir keine Gedanken darüber zu machen- ist das Verlangen, die Hoffnung und der Wunsch nach meinem minnie me, nie verstummt.

Bis jetzt. 

Der Mädchen / Junge Krimi ging so übrigens bis zur 23 ssw weiter, da meine Frauenärztin sich bis zuletzt nicht darauf festlegen wollte, dass es tatsächlich ein Mädchen wird, und erst als das, was da vorher abstand sich in seine Höhle verkrochen hat, hat auch sie gesehen – dass sie da keine Eier mehr finden wird im Körbchen.

Und der Werbetext für Sohn und Tochter hätte nicht besser auswendig gelernt sein.

Es ist doch perfekt.

Und wie wunderbar. 

Ein Pärchen.

😂 

Ich muss lachen und würde sie am liebsten Fragen, was sie bei 2 Töchtern den Eltern erzählt – sie hat garantiert für alles eine passende Antwort parat ^^

Obwohl ich glaube, dass sie einfach nur Angst hatte, dass ich ihr bei einem falschen outing die Rechnungen für mein Mädchen Shopping zukommen lassen würde, als wollte sie nochmal auf Nummer sicher gehen. 

Die arme Frau.

Ich verstehe sie.

Ich hätte wahrscheinlich auch meine Klappe gehalten.

🙈

Während ich also immer davon geträumt habe durch jeden Kinderladen zu laufen und nur noch Mädchensachen zu kaufen, hat es noch eine ganze Weile gedauert, bis ich mich tatsächlich getraut habe das allererste Mal für meine zukünftige Tochter etwas zu holen.

Völlig surreal. 

Manchmal kneife ich mich selbst immernoch mal. 


Erst jetzt realisiere ich so langsam, wo der Countdown nur noch bei knapp über 3 Monaten liegt, dass ich mich tatsächlich mal langsam ranhalten sollte.

Aber anstatt auszuflippen, und alles leer zu kaufen, wie es beim ersten gelaufen ist (was für ein Glück das es ein Junge war) bin ich nun wiedererwartend als Profi Mama total vernünftig und kaufe nicht 100 Kleider, sondern nur ein paar wenige. 

Naja gut, dafür auch schon manchmal für 3 jährige, aber das steht ja hier nicht zur Debatte ^^

😜

Man weiß nun viel besser, was man wirklich braucht, und vor allem weiß ich nach etlichen Shoppingbesuchen was praktisch ist, wonach ich Ausschau halten sollte und was wichtig ist, wenn man daran denkt – dass das Kind mit 3 Monaten zB. Kein Sommerkleid braucht, wenn es dann Ende November ist.

Egal wie unglaublich “süß” es ist.


Selbst meine Mutter, die natürlich stolz wie Oscar recht behalten hat – dass meine Frauenärztin keine Ahnung hat – muss ich manchmal bremsen und ihr erklären, dass mir für den Anfang Kleider ohne Body/Druckknopfverschluss absolut nichts nützen, genauso wenig wie süße Jacken – die sie niemals anziehen wird, weil sie einfach mit ein paar Monaten noch zu klein ist und ich lieber in gute/ schöne Bodys investieren will, die sie eh mindestens 5 mal am Tag vollkotzten wird.


Da brauch ich nicht noch vollgekotzte Gucci Mäntel die nach 6 Wochen nicht mehr passen und 250,00 € gekostet haben.

Ja sie sind toll.

Und ja ich würde sie natürlich trotzdem am liebsten alle kaufen.

Aber a) würde mich Daniel einfach umbringen, oder ich müsste b) im Lotto gewinnen oder c) auf dem Boden bleiben und nicht völlig durchdrehen, wie ein ganz normaler – erwachsener Mensch. 

Ich bin 28 – nicht mehr 18 Jahre alt.

Und das merkt man.

Ein schönes Gefühl.

Wobei man das von Oma Svetlana nicht sagen kann.

Nach 2 Töchtern freut die sich jetzt glaube ich mehr für die Enkelin zu shoppen, als ich es tue. 

Mädchen sind und bleiben halt für immer Mädchen.
🎀
Die vielen Nachrichten zum Minnie Me Facebook Post diese Woche haben mich echt vom Hocker gehauen, es ist wirklich schön zu wissen – wie viele von Euch sich für uns freuen. 

Das ist ein tolles Gefühl- vielen Dank dafür, dass ihr alle immer so fleißig mitfiebert, positiv seid und gemeinsam mit uns diesen Weg geht.

Ein paar von euch haben sich auch getraut mich zu fragen, wie wir das mit dem Mädel hinbekommen haben.


Die meisten werden jetzt lachen.

Und sagen alles Kokolores.

Und auch ich glaube nicht jedes Ammenmärchen.

Aber meine wichtigsten Tipps/ Erfahrungen teile ich gerne mit Euch: 

Aber bitte macht mich am Ende nicht dafür verantwortlich, wenn es nicht so geklappt hat wie Ihr das wolltet 😂 

1. Mythos chinesische Kalender 


Also bei mir hat der chinesische Kalender genau vorausgesagt, was es wird. 

Man nimmt sein eigenes Alter zum Zeitpunkt der Empfängnis (also des Eisprungs) und den Monat.

Je nachdem steht dann Mädchen oder Junge da.

Hat bei mir bei beiden Malen gestimmt.

Die einen sagen es ist Quatsch – bei 2 von 10 Mädels hat die Tabelle in meinem Freundeskreis nicht gestimmt, also zumindest hier eine Trefferquote von 80 %.

Man findet online übrigens mehrere verschiedene chinesische Kalender, keine Ahnung warum oder wie die funktionieren, ich hatte damals diesen in einer App drin, abgespeichert und immer mal wieder bei meinen Freundinnen gegengecheckt. Daher kann ich nur von dieser Tabelle berichten … 

2. Mythos Eisprung

Wenn man am Tag des Eisprungs (bzw. ganz kurz davor) Sex hat, gibt’s eher einen Jungen als ein Mädchen? Ja – genau so war es bei uns.
Da ich mit Ovulationstests meinen Eisprung kontrolliert habe, weiß ich, dass ich an dem Tag der höchsten Fruchtbarkeit / des Tages des Eispungs schwanger geworden bin.
Bei meiner Tochter wiederum hatte ich vorher gelesen, dass man ein paar Tage vorher schon fleißig sein sollte und NICHT erst am Tag des Eisprungs nochmal nachlegen sollte – da die männliche Spermien zwar schneller sind, aber dafür kürzer leben.

Die weiblichen sind ausdauernder und leben länger, daher ist dann die Chance auf ein Mädchen größer, sagt man. 

Kann ich in meinem Fall auch so bestätigen.

Genauso haben wir es gemacht – und keine Ahnung ob Zufall oder nicht: das wichtigste ist, dass es geklappt hat 

👏🏼👏🏼👏🏼

Das wars auch schon mit den schlauen Tipps, mehr hab ich nicht in petto, aber ist vielleicht auch besser so: nicht, dass ihr mir später die Rechnung von EUREM Babyshopping schickt – weil es nicht so geklappt hat, wie ich gesagt hab.

😜

Deswegen mache ich es wie meine Frauenärztin und bringe in Erinnerung : egal was es wird, Hauptsache es ist gesund!

Was des einen Glitzer ist, ist des anderen Fussballtrikot – daher versucht Euch nicht zu viele Hoffnungen zu machen, dann kann man nicht enttäuscht werden – auch wenn ich euch vom Herzen gönne, dass es genau so klappt wie ihr Euch das erhofft!

Und ich hab groß zu Palabern, ich weiß. 

Aber was anderes kann ich Euch nicht raten, außer sich immer positiv vor Augen zu halten, dass man das beste aus jeder Situation machen kann, visualisieren dass man alles schaffen kann, was man sich wünscht und dann im besten Fall auch genau das erreicht, was man sich immer erhofft hat. 

❤️

Wer übrigens so GAR kein Risiko eingehen will, der kann mit der neuen Methode aus Amerika “MicroSort” selbst entscheiden was er bekommen möchte!

Richtig gehört!

Mädchen oder Junge? 

Die Chance liegt hier bei über 90 %, dass das gewünschte Geschlecht geboren wird – da das Sperma vorher sortiert wird.

In Deutschland und Großteil Europas verboten – gibt es laut deren Website die einzigen offizielle  europäischen Firmenniederlassungen in der Schweiz oder Nord Zypern, die mit dieser Methode offiziell und legal das Sperma sortieren können (durch einfärben sieht man den unterscheid zwischen weiblichen und männlichen) und dann zum Versender zurückschicken, damit es bei einer künstlichen Befruchtung mit dem “gewünschten” Geschlecht wieder eingepflanzt wird, in der Hoffnung das alles gut geht und sich das Ei einnistet.


Krass oder?

Da ich davon erst vor kurzem gelesen habe, nachdem die Frau eines Sängers das öffentlich erzählt hatte, war ich ganz froh – dass ich zu diesem Zeitpunkt schon schwanger war und das Thema für mich abgehakt ist. 

Mir eine Meinung dazu zu bilden, ist irrelevant gewesen – auch wenn das Thema in meinem Krabbelgruppenchat sehr heiß diskutiert worden ist.

Darf man so sehr in die Natur eingreifen?

Geht das zu weit?

Oder ist das DIE Lösung?

Der Fortschritt, den die Menschheit im Jahr 2016 erreicht hat?

Ein spannendes Thema – was seinen Diskussions-Höhepunkt noch ganz sicher nicht erreicht hat. 
Wenn es aber dann so weit ist, ihr endlich schwanger seid und es einfach nicht mehr ertragen könnt zu erfahren, was es denn wird: 
Hier mein ultimativer Tipp zu Ultraschallbildern und der großen Frage:

Brötchen oder Hot Dog?


Um die Privatsphäre der Millionen von Kinder zu schützen, dessen intime Bereiche im www zu finden sind, poste ich hier bewusst keine Bilder und verstehe aber genauso Eure Neugier, dass man unbedingt ein bisschen gucken und vergleichen möchte – sehen, wie der Unterschied ist, zwischen den beiden Geschlechtern und bin daher bei meiner wochenlangen Recherche auf eine wirklich grandiose Seite gestoßen, die sich ausschließlich und alleine mit diesem Thema beschäftigt.


http://www.ingender.com
Da gibt es Zehntausende von Bildern, in allen Stadien der Entwicklung des Geschlechtsteile ein wunderbar entspanntes Forum, wo minütlich Mama’s ihre Bilder posten und nachfragen, was die User erkennen: Mädchen oder Jungen?

Keiner wird doof angeguckt, angepöbelt dass es noch viel zu früh ist, und dass man gefälligst abwarten soll, oder warum das überhaupt wichtig ist zu wissen – wie in manchen Schwangerschaftsforen in Deutschland wie urbia, oder ähnliches – und man kann sich ruhigen Gewissens austauschen mit Mamis aus der ganzen Welt, vor allem Amerika, über dieses so spannende Thema.

Die Anmeldung ist kostenlos, es ist unkompliziert und schnell – Bilder reinstellen und ein paar Minuten später gibt’s schon das erste Feedback, was die Leute denken was es wird, aus ihrem eigenen Erfahrungsschatz oder einfach weil Sie Spaß daran haben Mamis, die unsicher sind, eine Tendenz zu geben.

Während der ersten 20 Wochen mein absoluter Lieblingszeitvertreib, während ich den ganzen Tag rumlag und mich vor Übelkeit kaum aus dem Bett bewegen konnte. 

Grundsätzlich kann ich aus meiner eigenen Erfahrung sagen: bei beiden Kindern hatte ich das Gefühl, dass es genau das wird – was es wird. 

Dazu kommt, das bei Ultraschallbildern von Jungs (von unten zwischen den Beine gesehen ) immer etwas zu finden ist, während bei Mädels absolut nichts von unten zu sehen ist.

Das was da nach vorne hin absteht, haben wir ja jetzt gelernt, ist kein Penis.

Und solange da keine Hoden zu sehen sind, gibt’s da auch keine.

Aber mehr dazu auf der oben genannten Seite 😉


Wer jetzt noch Fragen hat: der kommentiert fleißig, ich versuche dann nachzuholen was ich hier im Text vielleicht vergessen habe!


Übrigens ist mein eBay Shop am Donnerstag online gegangen, und Ihr findet dort noch genau 24 Stunden bis Sonntag 18/19 Uhr die ersten 82 Teile aus Milan’s Kleiderschrank (0 bis 12 Monate) und nächste Woche folgen viele noch weitere Designer-Teile, aus seinem – aber auch aus meinem Kleiderschrank 😉 
3…2…1… DEINS!


Viel Spaß beim shoppen, Happy Pfingst Wochenende und doppelte glitzer girls Kisses,

*OK

Der große Tag rückt immer näher und warum nicht nur Milan’s Welt verrückt spielt…


Halbzeit. Sogar schon etwas mehr.
Noch einmal schlafen bis Montag.

Und auf einmal sind nur noch knapp 4 Monate bis das ganze Leben wieder auf den Kopf gestellt ist… Hört sich an wie wirres Zeug?

Ist es auch.

Ich kann nicht mehr so richtig schlafen.

Vor Aufregung.

Vor zu vielen Gedanken, die in meinem

Kopf rumschwirren.

Ich habe irgendwie gefühlt in diesem Jahr noch nichts auf die Reihe bekommen.

Wir müssen das Zimmer umbauen.

Und wie war das nochmal mit den Anträgen zum Elterngeld?


Mein Kopf explodiert bald, zwischen den ganzen To Do’s, während ich ein Angebot nach dem nächsten schreibe, steht parallel noch unsere TV-Karriere am Start, das Firmen-Sommerfest will geplant werden und zwischen Hitzewallungen, monatelangem Schwangerschaftsschnupfen freue ich mich über einen Tag, wo der Ischias Muskel sich mal nicht zu Wort meldet.


Aber dafür ist die Übelkeit weg, ich kann mich wieder normal ernähren, Kraft tanken und mein Gehirn wieder halbwegs nützlich einsetzen.

Und JA! Wir wissen nach langem Hin und Her auch endlich was es wird.

Und NEIN! – wir verraten es NOCH nicht.

Und nein, wir verraten auch nicht wann wir es verraten.

😜

Der Bauch zeigt sich jetzt auch langsam ein bisschen, die besorgten Blicke der wissenden Mitbürger – Wo denn mein Bauch bleibt? Und ob es dem Kind auch gut geht?- werden weniger und während man sich den Kopf darüber zerbricht, warum man bisher immernoch weniger wiegt, als beim 1. Kind noch VOR der ersten Schwangerschaft – stopft man sich lieber noch ein leckeres Schoko-Croissant rein und spült es mit einem Caramel Macciato runter.


Outfit by Lana Mueller Couture

Ärztlich verordnet aufgrund von niedrigem Blutdruck gibt es keine bessere Medizin als aus gesundheitlichen Gründen die sonst höhst illegalen Coffeinkicks am Morgen zu nutzen, das Leben als bald Zweifachmama im Eiltempo durchzuspielen, und manchmal sitze ich am Ende des Tages an meinem Handy, gucke meine neueste Errungenschaft – die Snapchat Story – durch und merke: 


Wie schnell die Zeit vergeht.


Milan ist mittlerweile anderthalb Jahre alt, wenn er Tschüss sagt – und es sich wie ssschühüs anhört, er dabei winkt und vielleicht auch noch verschmilzt lächelt, dann könnte ich ihn jedes Mal auffressen.

Nicht dass das eine große Neuigkeit ist, so Zucker wie der ist, seit er mein Herz im Sturm erobert hat – aber sind wir mal ganz ehrlich ehrlich:

Babys sind süß.

Wirklich.


Aber sobald sie anfangen zu kleinen richtigen Menschen zu werden, mit eigener Meinung, eigenen Gedanken sind sie nicht nur unwiderstehlich, sondern das größte Glück dieses Planeten.


Ich meine – vor einem Jahr konnte der kaum sitzen, und heute werde ich lauthals mit NEIN von meinem Sitzplatz gestoßen, wenn Milan findet, das Mama genug gesessen hat und ihn jetzt ruhig mal wieder auf den Arm nehmen und ne Runde tragen kann.

Eher suboptimal, wenn man noch ein Baby im Bauch hat und eigentlich nicht mehr schwer tragen darf.

Also besteht unser Alltag gerade daraus so viel Ablenkung wie möglich zu schaffen- damit die Aufmerksamkeit innerhalb von Sekunden von Mamas Armen zu irgendwas neuem, TOTAL spannendem wechselt.


Wie zB. ganz spektakulär: Tatüüüüütataa.

Wie eine irre schreie ich – keine Ahnung wer sich von uns beiden mehr erschreckt (wahrscheinlich ich) – mit Finger geradeaus zum Fenster gezeigt (ja, man darf eigentlich nicht mit dem Finger zeigen – aber die Kommunikation mit einem Kleinkind entpuppt sich als nicht immer so unkompliziert, weswegen man manchmal zu illegalen und verbotenen Mitteln greifen muss ) und hoffe auf große, leuchtende Augen meines Sohnes, der drauf und dran ist am liebsten aus dem Fenster auf die Straße zu stürzen, nur um hautnah die blinkenden Blaulichter zu erleben, den Finger zum Dirigentenstab zu formen und lautstark alle darüber zu informieren, dass TATÜÜÜÜÜTATAAAA gerade DAAAA langfährt, und es bei Mama auf dem Arm VOLL langweilig ist. 


Yes. 

Wieder einmal 13 kg taktisch klug umgangen. 

😎 

Jetzt brauche ich nur irgendwas was leuchtet, blinkt und gerne eine laute Sirene hat.
Jetzt.

Bitte.

Sofort.

Vor meinem Fenster.


Also stehe ich so stolz, wie man halt stolz und gleichzeitig absolut hilflos Ausschau nach einem Rettungswagen, Polizeiauto oder zumindest einen blöden Wagen der Müllabfuhr dessen Rücklichter leuchten, (zwar nicht blau und nicht laut)!aber wenigstens größer und oranger als ein normales Auto – stehen kann und hoffe auf ein Wunder, bevor Milan das Manöver bemerkt und mich verwirrt anguckt und sich fragt, ob Mama noch alle Tassen im Schrank hat.

Ja, genau das fragt er sich.
Dafür muss man kein Hellseher sein.

Und würde ich unsere Situation von außen betrachten, würde ich mich wahrscheinlich absolut genau das selbe fragen.

🙈

Da hat uns aber auch noch niemand dabei zugesehen, was passiert wenn er das Wort KAKA in den Mund nimmt.

Also nicht bildlich natürlich. 

Aber stellt Euch folgendes Bild vor:
100 Frauen stehen in einem Schuhgeschäft und gucken rum, probieren in Ruhe ihre Schuhe an und auf einmal kommt laut in der Durchsage: LOUBOUTIN LAGERVERKAUF – jedes Paar 99 €, JETZT im Untergeschoss!


Ohne Rücksicht auf Verluste wird innerhalb von Sekunden alles stehen und liegen gelassen & die Masse stürmt die Treppen runter, die eine fliegt die nächste springt über sie drüber, während die 3. der 4. an den Haaren zieht um ja als erste am Ort des Geschehens zu sein.

Tja.

So könnt ihr euch aktuell so gut wie jeden einzelnen Toilettengang vorstellen.

Wild fuchtelnd, laut KAKAAAAAA schreiend während wir versuchen den Body schon so halb zu öffnen – rennen wir zusammen zur Toilette und reißen ihm auf den Weg die Hose runter, um dann zu sehen: dass es schon längst zu spät war.

Ok nicht immer.

Die Erfolgsquote ist zum Ende hin immer höher geworden, sodass ich schon fast dachte, dass mein Kind das jüngste trockene Kind dieses Planeten ist, bis zu den Moment als wir im letzten Monat Sage und Schreibe 3 mal Magen Darm mitmachen durften.

All Day.

All Night.

Eine wundervolle Erfahrung. 

Beim 1. mal denkt man sich noch, Shit happens.


Nach dem 2. mal fragt man sich, ob es jemals wieder aufhört – und spätestens als beim 3. mal die Kotzerei dazu kommt, weiß man endgültig: das hört die nächsten 18 Jahre niemals auf.

Mein KAKA Plan vollkommen für den Arsch, eine Kindermilch Intoleranz und viele Nächte der Milchabgewöhnung später – schläft Milan endlich wieder in Ruhe durch, ganz ohne die nächtliche Flasche und ohne KAKA und den darauffolgenden Marathon zum Klo.

Wir gehen das jetzt alles mal entspannt an.

Ausatmen, einatmen.

Puh.

Ausatmen, einatmen.


Ich brauche noch unbedingt einen zweiten Hochstuhl! ermahnt mich mein Gehirn , während ich versuche meine Gedanken freien Lauf zu lassen und mich zu entspannen.

Aber was denn für einen?

Den gleichen?

Das sieht doch blöd aus.

Der Tripp Trapp von Stokke, wo er schon fast alleine draufklettern kann, den fand ich toll, als ich letztens bei einer Freundin zu Besuch war.


Wobei schick echt anders aussieht.

Vielen Dank auch Kopf.

Es ist 2.30 Uhr nachts und du hast mich wieder vollkommen aus dem Konzept gebracht.

😩

Ab wann schlafen Kinder eigentlich nicht mehr im Gitterbett?

Kann der da bald nicht schon selbst rausklettern?

Und dann bricht er sich das Bein und wir haben den Salat.

Und kriegt dieses Bett jetzt eigentlich das 2. Kind? 

Oder wann wechselt man das?

Oder gibt’s da Eifersucht?

Hab ich eigentlich schon die Interview Fragen von Intouch online zu Milan’s Welt beantwortet?

Und ich muss unbedingt noch die eine Hostess für die Filmpremiere nächste Woche buchen.

Und auf gar keinen Fall darf ich vergessen den 2. Sitz für meinen neuen Kinderwagen zu besorgen! 

Macht man fürs 2. Kind eigentlich eine Babyparty?

Bald wird er explodieren, mein Kopf.

Ich brauche ein bisschen Ablenkung und sinke ein in die (virtuelle) Welt von Facebook und Co. bevor ich mich entschließe nochmal das Tanzbein zu schwingen und Daniel heute in die Perle zu begleiten…


Während die einen online meckern, dass ich Instagram & Blog vernachlässige, liegt mir Stunden später Dascha in den Armen, als ich den VIP Bereich im Club betrete und will mich am liebsten abknutschen als sie mich aufgeregt im Pearl erkennt und anspricht:

“Ich liebe Dich und deine Snaps!!! Oksana! Oh mein Gott!” steht sie aufgeregt vor mir und strahlt mich an, wie ich Beyonce anstrahle wenn ich sie im Fernseher beim Superbowl anschmachte.

Dascha ist so hübsch….ist mein erster Gedanke. 

😍Mein Gott.

Ich flipp aus.

Wie kann es sein, dass mir so viele wunderschöne Menschen followen?

Die Frauen, die mich ansprechen – egal ob bei Instagram oder Facebook, ein paar nette Worte übrig haben, sind alle so unglaublich schön und mit so viel Ausstrahlung.

Oft gehe ich ihre Profile durch, so wie vorhin und lese mir Ihre Texte durch – beantworte Fragen & Nachrichten…

Erfolgreiche, glücklich verheiratete – Mamis, oder einfach nur junge Mädels, denen die Welt offen steht und die sich auch mit weitaus spannenderen Menschen auseinandersetzen könnten, als mir.

Selbstbewusste Frauen, mit Stil und ihrer eigenen Meinung.

Und trotzdem lesen Sie meinen Blog, gucken auf meine Fotos und begleiten mich bei meinem Tag und manchmal auch Nacht auf Snapchat.


Das ist doch verrückt.

Ich fühl mich schrecklich geschmeichelt und möchte Euch tolle Frauen an dieser Stelle grüßen, danke dass ihr so wundervoll seid.

Danke für eure Messages, für eure Kommentare. 


Ich mache das hier vor alle für euch, weil ihr mir den Mut gebt, immer weiterzumachen, egal was die anderen sagen.

Denn gerade bin ich sehr emotional.
Es passiert so viel in meinem Leben, dass ich mich manchmal selbst frage – ob das alles wirklich gut so ist, wie es ist.

Die Liebe zur Familie wird immer größer, die echten Freundschaften werden immer enger … Aber auch weniger…


Menschen verabschieden sich, genauso wie neue kommen, man vertraut nur noch wenigen, wird immer skeptischer … Der eine, der heute dein Freund ist, ist morgen vielleicht schon dein Feind und während wir immer mehr unseren Weg gehen, gehen uns immer mehr Leute aus dem Weg.

Ist das der Preis fürs Glücklichsein?


Ich weiß es nicht, und mache einfach weiter.

Immer weiter, nach vorne – so wie ich es will, so wie es mir mein Vater einmal beigebracht hat. 

So wie ich es für richtig halte.

Hoch hinaus, hinfallen – aufstehen und weiter geht’s.

Jeder der mich kennt, weiß wie ich meine Ziele verfolge, ehrgeizig – kämpferisch und immer ohne Rücksicht auf Verluste.

Nicht über Leichen – aber auch ohne mich zu Beugen, Kompromisse einzugehen und nur mit 200 %.

Gibt es heutzutage überhaupt noch ein richtig oder falsch?


Seit dem raus ist, dass wir mit “Milan’s Welt” unserer wirklich eigenen Sendung bei RTL2 an den Start gehen – stelle ich mir diese Frage desöfteren. 


Ist es richtig ein Angebot anzunehmen, worauf man sein ganzes Leben gewartet hat? 

Ist es richtig, die Türen zu öffnen und die Welt daran teilhaben zu lassen, wie man lebt – was man denkt und dabei nicht nur sich, sondern sein Leben zu zeigen?


Darf man gekränkt sein, wenn sich Menschen, die einem wirklich wichtig sind, dafür entscheiden uns bei diesem Weg nicht zu unterstützen? 

Gehört es dazu, dass zu akzeptieren?

Oder darf man enttäuscht sein, dass man erwartet hat, dass diese Menschen hinter einem stehen – egal wofür man sich entschiedet? 

Wer bestimmt eigentlich darüber, ob das cool ist, oder total peinlich was man macht?

Wieviel Hohn und Spott durften sich die TV Familien in der ganzen Welt anhören, allen voran Kim Kardashian und der ganze Clan, bis sie für ihre Leistung, Arbeit und der daraus resultierende Erfolg akzeptiert worden sind?


Aber das witzige an der ganze Sachen:

In den Augen der Menschen, ist Reality TV Protagonist kein Job.

Keine wirkliche Arbeit.

Kein ernstzunehmender Berufswunsch oder Traum.

Nichts, was man für Voll nimmt.

Bis heute nicht.


Anwalt, Arzt – Investment oder Immobilienmogul, damit hast du gute Karten.

Ein dickes Auto fahren? 

In einem schönen Haus leben? 

Durch die Weltgeschichte reisen?

Das alles darf man bloß nicht zu sehr zeigen, vor allem nicht in den seriösen Berufen. 


Und die, die es zeigen – haben es meistens in den Augen der Kritiker, und in Zeiten von medialer Meinungsfreiheit, nicht wirklich verdient. 

Nicht durch harte Arbeit.

Sondern nur, weil sie von ner Kamera begleitet werden.

Pah!

Kann doch jeder. 


Aber keiner denkt daran – dass es die Menschen vor dem Fernseher sind, vorm Computer im Friseur Salon mit einer Zeitschrift in der Hand, die das Produkt konsumieren und den Protagonisten dahinbringen, wo er jetzt ist.

Nämlich vor ihre Mattscheibe, um Ihrer Unterhaltung zu dienen.

Um für SIE das Fernsehprogramm zu gestalten, dessen Anzeigen der Sender an Werbekunden verkauft wird, die sich finanzieren durch den Kauf der Produkte in der Werbung.

Das ist ein knallhartes Geschäft, wie jedes andere auch.


Nun sind wir nicht auf der Geschäftsseite – sondern vor allem auf der Unterhaltungsseite gelandet und wurden mit unserem Piloten ins kalten Wasser geworfen, in ein Becker voller Haifische -die nur darauf warten uns auseinanderzureißen.

Aber auch hoffentlich mit vielen Millionen Fische, die sich darauf freuen – dass was neues, frisches auf dem Markt ist… ein Konzept, was es so noch nie gab – Unterhaltung auf hohem Niveau, von einer Familie mit Herz, Mut und ganz viel Liebe.


Und nichts anderes als das, machen wir jetzt auch.

Nur halt nicht mehr nur noch auf Facebook, in unserem Club “The Pearl” oder in meinem FashionMamaBerlin Blog.


Die Zeit ist gekommen, ganz Deutschland zu unterhalten, und während sich der ein oder andere von euch sich einen Reminder in den Kalender einträgt, oder nach der Katze einfach dranbleibt am Montag Abend, weil man ja sowieso nichts anderes guckt – liege ich hier in meinem Bettchen und könnte mir jedes Mal, emotional wie ich bin, die Sendung wieder und immer wieder angucken, und wieder und wieder danach vor Glück weinen.


Dieser Film bedeutet so viel mehr, als ein Montagabend im privaten Fernsehen. 

Dieser Film ist mein erstes Projekt als Familie, als Erfüllung all aller Träume – die ich mir jemals versucht hatte zu erhoffen, zu erträumen. 

Alles, was ihr am Montag im Fernsehen seht, ist der Inbegriff von Glück für mich.


Bild by Bilder voller Liebe 

Ich lebe seit 9 Jahren mit dem Mann meiner Träume zusammen, nach einer Traumhochzeit in 2012 krönte 2014 der wundervollste Sohn Milan unsere Liebe und schon 2016 erwarten wir ein weiteres Mitglied in der Familie, ein größeres Geschenk hätte man uns nicht machen können. 


In der Zwischenzeit haben wir uns beide mit harter Arbeit einen Namen in der Hauptstadt Berlin gemacht, vom Regaleinräumer im Supermarkt und Callcenter Agentin zum jungen erfolgreichen Unternehmerpaar mit Visionen, Träumen und voller Tatendrang zu sehen, was die Welt noch für uns bereithält.


Diese Sendung verbindet alles was ich mir für mein Leben gewünscht habe und sie zeigt wie absolut bekloppt man sein kann – und das es trotzdem möglich ist alles zu erreichen, wenn man nur daran glaubt, und zwar vom ganzen Herzen und alles mit Liebe tut.


Wir werden sehen, ob Deutschland bereit für uns ist – für 2,5 Menschen, die es sich zur Mission gemacht haben, die Leute zu unterhalten & glücklich zu machen.

Egal ob vor dem Fernseher, auf der Tanzfläche oder auch einfach nur vor dem Computer, eingetaucht in unsere kleine Welt…. 


Wir wünschen Euch unglaublich viel Spaß, werft die Vorurteile über Bord, nehmt nicht alles zu Ernst was ihr seht und versucht Euch immer vor Augen zu halten; dass auch Ihr alles schaffen könnt – wenn ihr nur fest genug an euch glaubt, hart genug arbeitet und das tut, was das Herz begehrt – ohne darauf zu achten, ob es den anderen gefällt.

Kisses,

Oksana & Daniel und der kleine Star der Familie Milan 


Foto by Bilder voller Liebe

Ps.

Wenn irgendjemand ein paar Antworten auf meine oben genannten Fragen hat, der darf die Antworten gerne mit mir teilen – ich bin für jede Hilfe dankbar, auf Euch Profi Mama’s ist ja immer Verlass ♥️

Kommentiert nach der Sendung auch gerne wie es Euch gefallen hat, ob Ihr es Euch genauso vorgestellt hattet, oder vielleicht doch ganz anders…? Wir sind gespannt! 

Das erste Jahr mit Baby und warum ich es einfach nicht schaffe weniger zu schreiben… 

 Das erste Jahr mit Baby und der kleine – wie überlebe ich das überhaupt Bericht – sollte jetzt doch mal langsam aber sicher, jetzt wo der Schlafhase schon 1 Jahr und 5 Monate ist, nein – nicht 17 Monate – seine Ehre im meinem Blog bekommen, für alle meine Schwangeren Perlen – frischen Neumuttis und die ganzen sexy Profimamas, die gleich laut: hab ich doch gleich gesagt! schreien werden.
Ist ja gut.

Ihr hattet recht.

🙈

Die, die mir erklären wollte: Kauf nicht so viele (teuren) Sachen, am Anfang wirst du die gar nicht alle anziehen können!

Genauso wie die, die mich ausgelacht hat – als ich nur nach dezent aussehenden Spielbögen gesucht habe, die Milan so schnell gelangweilt haben, wie Ich mich in einem Sportschuhgeschäft ohne High Heels.
Ihr hattet so Recht.

Und da ich ein Sturrkopf bin – und meine Erfahrungen erstmal selbst machen musste, profitieren jetzt hoffentlich ein paar schlaue Mädels von meinen Tipps und sparen VIEL Zeit und vor allem GELD, mit denen man dann umso schönere Schuhe shoppen kann. 

So für fast umsonst – wie Carrie sagen würde- denn Lehrgeld ist es egal ob es für Kokolores, oder schöne Taschen ausgegeben wird – Hauptsache es ist am Ende weg 😜 

  
Zu allererst muss ich gestehen, war der Gedanke daran – mein schönes, aufregendes Leben auf einmal mit einem kleinen Menschen, der 24 Stunden meine Versorgung benötigt, zu teilen – ganz schön beängstigend.
Die ganzen Horror Geschichten von Müttern, die sich nach der Schwangerschaft gehen lassen mit 10 – 20 kg zu viel auf den Hüften, mit tiefen Augenringen, fettigen Haaren und der abgefuckten Jogginghose – vollgekotzt, völlig am Ende, ein wanderndes Wrack … 

 Das alles hat mich so in Panik gebracht, dass ich mir ( und natürlich zwangsläufig meinem Mann ) innerlich geschworen habe so niemals zu werden.
Ich glaube das ist mir auch ganz gut gelungen. 

  
Das erste was ich deswegen zum ersten Jahr mit Baby unvermeidlich finde:

Zeit für sich selbst (und den Partner natürlich) und damit auch direkt einen Babysitter, dem man vertraut.

  Egal ob es die Oma ist, die Schwiegermutter, die Geschwister, beste Freundin oder einfach eine Babysitterin, die über jemanden vertrauensvollen empfohlen wurde: Holt Euch Hilfe.
Man muss sein Baby ja nicht sofort für nen halben Tag weggeben.

Man muss ja nicht mal die Wohnung verlassen, wenn man nicht will! -aber man muss – gerade in den ersten paar Monaten – einfach mal ne Stunde schlafen, duschen, zum Friseur, ne Massage oder einfach für sich sein, ein Buch lesen – in Ruhe mit ner Freundin telefonieren oder einfach stupide Fernsehen gucken, damit man nicht vollkommen durchdreht – wenn man das Gefühl hat bald durchzudrehen.
Man muss sich Zeit nehmen für Freunde, die keine Kinder haben.

Man darf sie nicht nur vernachlässigen, weil sie nicht mitreden können.

Weil sie einen vielleicht nicht verstehen.

Aber man sollte versuchen immernoch ein Freund zu sein.

Sich Zeit zu nehmen.

Sie vielleicht so gut es geht einzubeziehen.

Nichts ist schöner als sein Glück zu teilen, anstatt sich zu entfernen – weil man jetzt eine andere Aufgabe hat. 

  
Und klar; ist es anstrengend ein normales Gespräch zu führen – wenn da ein kleines Wesen permanent dazwischenquakt, aber solange sie noch nicht laufen oder krabbeln können, gibt’s auch noch viele Gelegenheiten sie zwischen Raubtierfütterung und Tiefschlaf im Kinderwagen durch die Parks zu schieben, eine Freundin hat Verständnis – aber nicht, wenn sie vergessen wird.

Das Leben auf einmal nur noch auf seine eigene vier Wände beschränken, obwohl man immer gerne unterwegs war?

Wie soll das gut gehen?

Wie soll man da nicht NICHT unglücklich werden? 

Schleppt die Babys überall mit hin!

Geht raus, genießt die Zeit – Kinder sind fast überall willkommen! 

 Egal ob im Lifestyle Restaurant in Dubai, oder bei der Beachparty in Marbella, überall würden wir mit offenen Händen empfangen, wir konnten unseren Spaß haben und Milan hat gelernt selbst neben einer Bassbox einzuschlafen.

Alles kein Problem, vor allem für die Zukunft – haben die Kinder keine Angst vor nichts. Nicht vorm Fliegen, nicht vor großen Events, oder davor die Welt zu erkunden. 

Wer den ganzen Tag nur Zuhause hockt oder Angst hat etwas mit dem Kind zu unternehmen – was außerhalb der comfortzone ist –  braucht sich später nicht wundern, warum das Kind unglücklich weint und sich nicht mal für eine Minute von Mama lösen kann, ohne gleich in Panik zu verfallen, dass sie einen für immer alleine lässt. 

  
Vergessen sollte man auch nicht, dass diese kleinen Wesen in den ersten 12 Monaten die rasanteste Entwicklung ihres Lebens machen.

Die Entwicklung im Kopf kann man nur erahnen, und spätestens wenn das Kind auf einmal Laufen kann, wird einem klar wie unfassbar schnell das ging – aber noch viel krasser ist der Verbrauch der Klamottenberge, die man nach einem Jahr durchguckt und sich fragt:
Wie zum Teufel ist da so viel Zeug zusammengekommen? 

😱 

Manche Sachen haben Milan gerade mal ein paar Wochen gepasst – und bevor ich auch nur mit der Wimper zucken konnte, ist er schon wieder rausgewachsen und mindestens 50 % der ganzen niedlichen – und schrecklich unpraktischen – Sachen, habe ich nicht ein einziges Mal rausgeholt, obwohl ich mir geschworen habe, alles wenigstens ein einziges Mal anziehen.

🙈
Pustekuchen.

Kein Baby dieses Planeten braucht einen Mantel von Hugo Boss ( 3-6 Monate) – und vor allem keine Schuhe von egal welcher Marke!

Wie sehr ich es immer geliebt habe an all meine frischgebackenen Mamis BABYSCHUHE zu verschenken (es tut mir unendlich Leid – ich hatte einfach keine Ahnung) 

  
Ich meine, wenn man ein kleines bisschen Grips in der Birne hat, die nicht von der rosaroten “ach guck mal – sind die nicht suuuuuuuupersüss” Brille benebelt ist, dann kommt man eigentlich selbst drauf – dass ein Baby von 3 Monaten absolut nichts anderes macht, als im Kinderwagen zu liegen – eingekuschelt in der horizontalen und alles braucht, nur keine Schuhe.
Und nein – auch keine Jordans.

Und vor allem keine AirMax.

Oder wie auch immer diese Dinger heißen, ich kenn mich da nicht so aus mit Schuhen die keine Absatz haben. 

Nicht mal wenn Christian Louboutin Babyschuhe machen würden, würde ich fürs 2. Kind welche kaufen. 

Naja ok. 

Wenn ich eine Tochter bekommen sollte wahrscheinlich schon. 

  
🙈
Das ist aber grundsätzlich einfach rausgeworfenes Geld, was wie wir gelernt haben – viel besser in seinen eigenen Kleiderschrank oder ein paar Windeln investiert werden sollte.

Da wird es nämlich zu 100 % gebraucht und auch wirklich benutzt. 

Ich weiß wovon ich da spreche.

( selbstverständlich nicht von den Windeln 😜 )
Genauso verhält es sich mit T-Shirts.

Ich glaube ich habe Milan letzten Sommer 30 Shirts gekauft.

Getragen hat er vielleicht 2. 

Vielleicht auch 3.

Und nach langem Suchen hab ich nicht mal ein einziges Foto mit Shirt gefunden…. So viel dazu. 

Sonst immer nur T-Shirtbodys – die sind super! 
Was soll ein Baby – was gerade im ersten Jahr immer schön eingepackt werden sollte, mit einem Shirt?

Am Rücken rutscht es immer hoch, die Arme frieren, weil zu kurz – absolut unbrauchbar.

 Alle für 9 Monate gekauft war ich der festen Überzeugung, dass ich diese nach dem Sommer alle in den Schrank verbannen kann, bis ich mich vor ein paar Wochen spontan daran gesetzt habe schon mal Milan’s Koffer für Dubai zu packen und einfach aus Langeweile an einem Samstagmorgen die knapp 30 oder 40 kleinen Shirts nacheinander anprobiert habe, in der Hoffnung das vielleicht doch noch 1 oder 2 passen.
Was soll ich sagen?

Jetzt waren wir mit 25 Shirts im Urlaub, da es Sage und Schreibe exakt 2 Polos gab ihm im NICHT mehr gepasst haben.
Kann mir das bitte einmal jemand erklären?

  
Warum steht auf dem Burberry Polo (was normalerweise eh schon zu klein ausfällt) 9 Monate, und wenn ich meinen kleine fette Raupe Nimmersatt mit seinen 82 cm Körpergröße und dem dazugehörigen kleinem Wohlstandsbauch mit fast 17 Monaten und seinen 12 kg da trotzdem noch reinbekomme?
Verstehe mal einer diese Logik.
Babys brauchen keine Jacken, keine Mäntel, keine großartigen schicken Hosen.

Sie brauchen keine Latzhosen (halten nicht) – keine Anzüge, die sie wie kleine Erwachsene aussehen lassen (es sei denn sie sind wie ein Body geschnitten und können komplett geöffnet werden)!
Babys brauchen zum Sabbern vor allem Sabberlätze.

Eine Menge davon.

Das hat mir keiner vorher gesagt.

Ich hatte vor der Geburt genau 3 oder so.

Schön in hübsch. 

Mit ganz viel spitze und niedlich in babyblau.

Bis die erste Karotte drauf kam.

Und alle 3 in die Tonne konnten, weil man den Scheiss einfach nie wieder rausbekommt. 

Also ab zu H&M und alle Sabberlätze gekauft, alle die zur Verfügung standen. 

Der Verschleiß sollte fast den Windeln ähneln, aber nur fast. 
Aber das ist nicht alles, sie brauchen ganz viele Bodys.

Und dadrüber ein Strickjäckchen. 

Strickjacken waren und sind meine mit abstand liebsten Kleidungsstücke geworden.

Obwohl ich persönlich bis vor kurzem keine einzige im Schrank hatte.

Dabei sind die sooooo praktisch!

Egal was das Kind anhat, ne Strickjacke drüber und schon läuft der Hase!

  Die gibt’s in dünn, in leicht, in dick, in grob, im Jackenstil, in allen Farben – einfach in jeder Ausführung. Lang, kurz, aus Kaschmir oder aus BIO Baumwolle, so wie es das Mutterherz begehrt.
Alles top, was nicht über den Kopf gezogen werden muss, komplett aufknüpfbar ist – oder mit Reißverschluss komplett geöffnet werden kann. 
Babys brauchen im Winter einen Schneeanzug, und hier würde ich für die Qualität auch richtig Geld in die Hand nehmen. 

  Am besten onepiece, weil die einfach zu zerbrechlich sind die kleinen Pupsköpfe um Sie in eine Schneehose zu stopfen, wo sie nicht mal sitzen können. 

Wer seinem Anzug ein Upgrade verpassen möchte, braucht dafür zB. nur ein Stück Pelz (in meinem Fall Nerz) vom Flomarkt für 8 € und lässt diesen für ein paar Euro eine schicke Kapuzenumrandung anfertigen.

Sieht teuer ist, und fällt auf: 

Individueller geht’s nicht!

  

Im Herbst & den etwas wärmeren Monaten reicht ein Fleeceanzug völlig aus, im Hochsommer ein leichtes Jäcken über den Body.
Auch wenn Socken toll sind,spätestens wenn es das Lieblingshobby wird sich diese den ganzen Tag auszuziehen, sollte man sich überlegen auf Strumpfhosen umzusteigen.

  Ich weiß – ein Graus einen Jungen damit auszustatten – aber es ist praktisch, und spart Zeit – Nerven und man kann immernoch eine Hose drüber ziehen.
Wer sonst noch Tipps zu Klamotten braucht – glaubt mir, es fällt mir unglaublich schwer zuzugeben, dass man das ganze Zeug nicht braucht.

Aber es ist leider so.

Daher kauft ein paar schicke Sachen für besondere Anlässe: 3/4 tolle Outfits – die man zB. auf eine Hochzeit oder zum Geburtstag tragen kann.

  
Mehr ist wirklich nicht nötig.

Wer es trotzdem nicht lassen kann: 

In meinem Herzen bin ich mit Euch, mein Verstand jedoch weiß es jetzt besser.

Vielleicht nicht ganz so verkehrt fürs zweite Kind 😉

Genug über Klamotten geschrieben – kommen wir zu den restlichen Familienmitgliedern: den besten Freunden des Menschen 🐶 
Das beste am ersten Jahr mit Baby waren unsere Hunde Lilly & Leo, die als mobile Staubsauger den ganzen Tag die Krümel, Essensreste und sogar ausgespuckte Muttermilch von der Ledercouch abgeschleckt haben, noch bevor ich es geschafft habe einen Lappen zu holen.

Ein Segen wenn man bedenkt, wieviel Dreck so ein kleines Baby anrichten kann. 
Was ich jedoch zum Beispiel für absolut unnötig erachte, ich das Zulegen einer Babytragehilfe.

Nicht nur, dass die meisten echt Scheisse aussehen – aber nach 10 Monaten im Bauch, die ersten Monate sowieso jeden Tag auf dem Arm, braucht man nicht noch eine Babytrage – wenn man das ganze auch mit Kinderwagen oder Cocoonababy erledigen kann.

Weder Daniel hatte Bock Milan, den kleinen Fettklops vor sich rumzutragen um davon Rückenschmerzen zu bekommen – und ich sowieso nicht.

Wir erinnern uns – Sport und Mord und so. 

  
Das einzige Mal, wo ich es wirklich gebraucht habe war beim Kochen – als er sich hat einfach nicht hat ablegen lassen – und das wars, danach ist es für immer im Schrank verschwunden. 

Wer das schicke Ding von Gucci haben will: schreibt mir ne Nachricht, das Teil kommt definitiv in meinen eBay Sale nächsten Monat 🙂 
Was jedoch mit die beste Investition im ersten Jahr war, ist das Laufgitter (mit Eingangstür)!

Nicht nur, dass es einem das Leben rettet – wenn man seit Stunden versucht die Toilette aufzusuchen, ohne das Kind unbedingt daran teilhaben zu lassen, nein auch noch heute liebt Milan seine eigenen 4 Wände und setzt sich rein zum Spielen – obwohl er schon lange laufen kann.

  Er schließt die Tür hinter sich zu und weiß, hier stört ihn niemand.
Perfekt fürs sichere rumrollen ab dem 3/4 Monat, aber auch für die ersten Hochziehversuche.

Man sollte sich das Teil schneller zulegen, als man denkt.

Am besten man gewöhnt das Baby schon früh ( ab dem 3. Monat) daran in dem Laufstall rumzuliegen – dass es einfach selbstverständlich wird, da drin zu sein.
Dann ist es für sie auch kein “Abschieben” – sondern einfach “normal”. 

Und dann gibt’s auch kein Geheule, sondern glückliches glucksen beim alleinigen spielen – wenn man es nur richtig anstellt 😉 es ist alles eine Sache der Gewöhnung … Und mindestens einen Versuch wert, damit sich Mama Mal in Ruhe einen Kaffee machen kann.
Wo wir gerade bei Kaffee sind:

Eigentlich bin ich nie der Kaffeetrinker gewesen. 

Mal auf nen Latte mit ner Freundin im Café, 3 oder 4 Mal im Jahr.

Klar.

Aber so Zuhause?

Neeee.

Das war nix für mich.
Bis ich das erste Mal schwanger geworden bin.

Warum auch immer – meine Coffeinsucht war geboren, und egal bei welcher Gelegenheit – ich hatte immer einen Latte in der Hand.

Nur nicht zu Hause.

Bis vor einem halben Jahr – und ich bereue es absolut, warum ich mir das Teil nicht schon viel früher geholt habe:
Die Maschine von Dolce Gusto macht alles, was das Herz begehrt.

  Egal ob Capuccino, Latte Machiatto (caramel/Vanille/pur), Mocha, Chai Latte, Grande, Café au lait, Nesquik Kakao, Espresso und noch etliche andere Sorten gibt es in der Auswahl und das alles in einer einzigen Maschine.
Warum genau diese Machine?

Ich sags Euch.

Weil ich faul bin.

Und diese Maschine ist perfekt für faule Menschen wie mich.

Für Muttis die keinen Nerv haben auch noch stundenlang Milch aufzuschäumen, wenn sie einen Latte trinken wollen.

Für Frauen, die ihre Zeit besser investieren wollten, als dieses blöde Milchgefäss jedes Mal sauber zu machen.

Um immer frische Milch im Kühlschrank zu haben. 

Um sich jedes Mal die Finger an dem blöden heißen Teil zu verbrennen.

Für Menschen, die ungeduldig sind.

Und trotzdem alles wollen.

Und zwar ohne zu warten und sofort.
Für diese Menschen wurde dieses grandiose Teil erfunden.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Großteil der Kunden Mütter sind.

Wir haben einfach grundsätzlich keine Zeit.
Ihhhhh – schreien jetzt bestimmt viele.

Kapselmilch. Bäh.

Schmeckt voll eklig.

Nix da.

Schmeckt hervorragend.

In Karamell oder Vanille vor allem.

Oder der Chai Latte.

Mein Freundin Nadia ist Zeuge und Stammkunde, die krieg ich hier kaum wieder raus, sodass ich wirklich überlege bald Eintritt zu nehmen wenn das so weitergeht in der Kinderetage da unten. 

Wenn man so wenig sündigt wie ich, dann ist das auf jeden Fall das Highlight des Tages und meine Kaffeemaschine ist die Heldin aller Muttis in Milan’s Spieleparadies.  

  
Was die Spielsachen in Milan’s Zimmern angeht, habe ich hier eine Top 5 Liste, von Sachen die sich wirklich lohnen fürs erste Jahr:

  
Ein guter Spielbogen ist das A&O, am besten nimmt man den lautestes, blinkendsten, buntesten Scheiss, den man auf dem Markt findet.

Nicht so wie ich. 

Geht auch, sieht aber am Ende genauso bescheuert aus.  

Je mehr Action, desto weniger muss man an der aufkommenden Langeweile eines hübschen Spielbogen arbeiten.

Toll fand ich auch einen Spielbogen aus Holz den ich bei einer meiner Krabbelgruppenmuttis Zuhause gesehen habe- eine umweltfreundliche Alternative, bunt und wirklich spannend für die Kleinen. 

  
Direkt danach kommt das Mini Spielhaus, was mit dem Alter mitmachst und ab dem Moment, wo die Kleinen sitzen können, schon superspannend ist zu entdecken – sogar immernoch fast 1 Jahr später. 

  
Hochziehen, klappen/ Türen auf und zu, Kreis, Viereck und Dreieck durch Löcher zu bekommen, die mini 10 cm hohe Rutsche ist ein Highlight, man kann sich hochziehen lernen, stehen wie ein großer und jeden Tag was Neues entdecken. 

Damit verglichen fast kleiner Preis, große Wirkung und man hat richtig lange was davon.
Knapp dahinter kommt der Lauflernwagen.

  
Er liebt ihn.

Obwohl er schon seit 4 Monaten laufen kann, möchte er immernoch so oft es geht damit rumfahren. 

Es ist viel umstritten, aber wenn man die leuchtenden Augen sieht seines Kindes, was die Welt auf einmal aus der vertikalen Perspektive beobachten kann, durch die Wohnung laufen und Mama dabei unterstützen kann sich auch mal für ein paar Minuten in Ruhe nicht darum zu sorgen, dass das Kind irgendwo hinfällt und sich wehtut – dann sollte man sich so schnell wie möglich so ein Teil zulegen.
Genauso auch wie Platz 4:

  Die Lauflernhilfe mit vielen Songs zum Mitsingen, Tasten & Knöpfen zum entdecken und unglaublich wundervoll für die ersten Hochzieh und Laufversuche.

Auch das steht bei uns immernoch im Laufstall und wird regelmäßig rausgeholt um damit durch die Bude zu cruisen.

  Und auch hier wieder wie beim Lauflernwagen: OBWOHL er schon lange laufen kann.

  
Auf dem letzten Platz kommt das meiner Meinung nach wichtigste Utensil was die Sicherheit angeht, die schrecklichen Puzzlematten in Augenkrebsfarben.

  Viele haben mich gefragt, warum ich diese hässlichen Dinger genommen habe – und nicht die ganzen hübschen neuen Sachen die auf dem Markt sind.

Gerne erkläre ich es hier nochmal:

Weil diese Plastikmatten sehr verschrien sind belastet zu sein mit etlichen Schadstoffen, giftigen Gerüchen, schlechten Farben – außer die Puzzlematten von Playshoes.

Und wenn man bedenkt, dass die Lieblings Beschäftigung der Babys ist, die Teile auseinanderzupflücken und sich die Zahlen und Buchstaben in den Mund zu stopfen, hofft man – das man ein Produkt gekauft hat, was das auch wirklich aushält, nicht zerfällt und hoffentlich auch keine Giftstoffe in den Körper meines Sohnes bringt. 

Die Playshoes Matten sind die einzigen, die laut Stiftung Warentest Testsieger sind, wo nichts schlechtes für die kleinen gefunden wurde und nur das ist es am Ende worauf es ankommt.

Nicht wie hübsch es aussieht.

Ja – auch das habe ich im ersten Jahr als Mami gelernt.

Wer hätte das gedacht.

Also ich definitiv nicht.
Bei Facebook hatte Yasmin nach den Musthaves gefragt, und obwohl ich zuerst dachte – dass das nicht so wirklich zum Thema passt, habe ich nun doch mehr Musthaves gefunden als ich gedacht hätte.
Ohne was kontte ich im ersten Jahr mit Baby nicht leben?

Ohne Reihenfolge, einfach kurz in Stichpunkten, viele Sachen davon könnt ihr einfach in meinem Blog unter der Suchfunktion detailliert wiederfinden.
Bloom Fresco Baby-Hochstuhl:

  
Obwohl er doch am Ende schwerer und etwas abgespaceter daherkommt als die regulären Hochstühle, würde ich mich jederzeit wieder für den entscheiden, nur hätte ich ihn schon viel früher holen müssen!

In meinem Kopf war fest verankert das man das Teil nur braucht, wenn die Kinder halbwegs sitzen können.

Dabei kam man das Teil schon holen, wenn die Babies gerade auf die Welt gekommen sind und bis zum 3. Lebensjahr benutzen!

  
Es hat eine supercoole komplett horizontale Liegefunktion, die man zwar mit einem Kissen und vielleicht Decke definitiv etwas gemütlicher machen muss, aber durch die Größe/Höhe und Stabilität kann man das Baby überall ablegen und es kann zugucken was Mama und Papa gerade machen, ohne auf dem Boden – der Couch oder irgendwo unten rumzuliegen, obwohl die ganze Musik sich eigentliche da oben abspielt.

Der Stuhl ist nicht gerade günstig, aber wer ein Highlight sucht – mit Allroundtalent und vielen WOW’s der kommt nicht drumherum sich das schicke Teil zuzulegen. 
Der Staubsauger Nasensauger:

  
Sobald der erste Schnupfen kommt, wird einem erstmal klar – wie unglaublich klein und zerbrechlich dieser Mensch ist und wie unfassbar viel Schleim sich da breitmacht, der dort wirklich so schnell wie möglich rausmuss, um Nebenhöhlenentzündungen oder diese komischen Röhrchen wegen Mittelohrentzündungen zu umgehen.
Es sieht wirklich schlimmer aus als es ist,und wer schon einmal versucht hat mit einem regulären Nasensauger – der nur mit eigener Puste funktioniert – das Zeug rauszubekommen, weiß wie a) schrecklich eklig der Gedanke ist seinem Kind mit dem Mund den Schnodder aus der Nase zu ziehen und b) wie wenig da rauskommt obwohl man das Gefühl hat gleich in Ohnmacht zu fallen, weil man sich viel zu sehr angestrengt hat beim Versuch sich darauf zu konzentrieren das Kind still zu halten, kräftig genug einzuatmen um Ende frustriert zu sehen dass da so gut wie nix rausgekommen ist. 

Der Nasensauger ist in Erkältungswochen der Mitarbeiter des Monats, hat nicht nur das Prädikat sehr gut verdient – sondern sollte auch grundsätzlich von jedem Arzt / Hebamme und vor allem Mutter empfohlen werden.

Wir sind dadurch so gut wie nie krank – und das ist am Ende das wichtigste. 
Was ich übrigens überhaupt nicht empfehlen kann ist dieser bescheuerte OLAF Sauger, der einen kleinen integrierten Motor hat um den Staubsauger nicht jedes Mal rauszuholen.

Gute Idee / aber leider vollkommen sinnlos, weil der Sog viel zu gering ist.

Gekauft und direkt wieder zurückgeschickt, völlig nutzlos.
Ohr-Fieberthermometer:

Mein persönliches Highlight und nie wieder wegzudenken aus dem Kinder-Medizinschrank:

Das elektrische Fiebermessgerät fürs messen im Ohr.

 Ich erinnere mich noch an die Nächte, als Milan das allererste Mal Fieber hatte und ich ihn jeden mal wecken musste um nachts zu messen ob der Nurofensaft angeschlagen hat oder es ihm schlechter geht.

Jedes Mal musste ich den kleinen zwangsläufig aus dem Schlaf reissen, beim Pyjama ausziehen und obwohl das Ohr- Thermometer nicht zu 100 % ein exaktes Ergebnis bringt (man muss es wirklich immer versuchen sehr mittig ins Ohr zu halten um nicht aus Versehen abzurutschen und an einer kälteren stelle zu messen) konnte ich zumindest grob einschätzen wie es um Anstieg oder Abstieg der Temperatur steht.

Gerade bei den ganz kleinen wirklich wichtig zu kontrollieren, und sie trotzdem tief schlummernd schlafen zu lassen – denn schlafen ist bekanntlich die beste Medizin. 
Burberry Schlafsack 

  
Dieser Schlafsack sollte mein ganzes Leben verändern.

Haha.

Ok ich übertreibe ein bisschen – aber ernsthaft.

Milan’s Devise? 

Ohne Schlafsack?

Ohne mich.
Er schläft nirgendwo ohne ihn.

Er schleppt ihn jeden Tag immer mit sich.

Er geht nicht schlafen ohne ihn, er steht morgens nicht auf ohne ihn mit rauszunehmen. 

  
Gestern hat er ihn im Kindergarten sogar mit zum Spielplatz mitgenommen.

Keine Ahnung woher diese Liebe kommt, aber die Liebe ich so groß, dass ich das Gefühl habe, dass er mit 18 immernoch mit dem Teil im Arm einschlafen wird.

Seine Arme Freundin tut mir jetzt schon leid.

Viele Fragen mich, wo ich den geholt hab und wo es ihn noch zu kaufen gibt: 

Die schlechte Nachricht: 

Es ist so gut wie immer ausverkauft.

Die gute Nachricht: 

Er kommt jedes Jahr mehrmals in der neuen Kollektion von Burberry raus.

Oben habe ich einen gefunden, schlagt lieber schnell zu – bevor er weg ist! 
Auf folgendes Merkmal solltet Ihr besonderes achten: 

Es gibt viele Modelle von dem Schlafsack mit relativ groben Stoffen. Diese kann ich nicht empfehlen, obwohl sie toll aussehen.

Die besten sind die, die richtig richtig kuschelig ( vor allem an der Kapuze) sind! Das model oben im Link ist so wattiert. 

Milan liebt seine Stirn darin zu verstecken und obwohl er schon laaaaange nicht mehr reinpasst, kann man den Reißverschluss öffnen und hat eine Decke, die dann doppelt so groß und kuschelig ist, mit der er sich im Bettchen zudecken kann!
Wenn man das Teil direkt zur Geburt holt, kann man den Sack auch super für den Autositz benutzten (im Herbst/Winter) dann spart man sich den dicken Schneeanzug und man kann den Sack im Gegensatz zum Schneeanzug komplett öffnen und das Kind schwitzt nicht so, sobald das Auto warm ist.
Genau das gleiche gilt für den:

Pasito a Pasito Autositzbezug, den ich so sehr geliebt habe.

 Er hat den Sitz vor Flecken und Kotzerchen bewahrt, war schnell und einfach zu reinigen und sah immer so wundervoll bezaubernd aus, wenn ihn ihn mit dem Autositz irgendwohin mitgenommen hab.

Wie ein kleiner Prinz in seinem gemütlichen Bettchen ohne zu ahnen, dass darunter der stinknormale Autositz ist. Und wo wir gerade dabei sind. 
Mein absoluter Favorit Autositz:

Der Cybex Platinum CloudQ mit verstellbarer Liegefunktion.
Was für ein grandioses Teil.

  
Total mobil für die Mutti, die immer on tour ist und trotzdem das beste für ihr Kind will, nämlich das es komplett horizontal schlafen kann, und nicht gebückt wie in den meisten Autositzen. 

Er kann mit Adaptern auf so gut wie jeden Kinderwagen rauf, und hält Superlange.

Milan ist ist mit fast 17 Monaten immernoch nicht rausgewachsen und ist somit wensentlich größer und geräumiger als der Vorgänger oder jeder andere Autositz der mobilen Kategorie.
Wer nicht so viel unterwegs ist, und das Kind nur im Kinderwagen umherfährt, also die Option zum rausnehmen aus dem Auto gar nicht braucht, dem empfehle ich von Geburt an den Cybex Sirona Sitz, der auch ab Geburt bis ca. 3/4 Jahre benutzt werden kann.
Warum? 

Weil er einer der ganz wenigen Sitze ist, den man so lange wie möglich rückwärts / als Reboarder nutzen kann, aber auch nach vorne gedreht wenn es dem Kind zu langweilig wird (was man mit Spielzeug und einem Spieler umgehen kann) und die beste Sache an dem Teil: man dreht das Baby beim rein und rausnehmen zu sich, und muss nicht angestrengt versuchen das Kind quer rein oder rauszunehmen.

Das fällt am Anfang nicht so sehr auf, weil die einfach noch ganz klein sind – aber sobald da ein paar kg auf den Rippen sind, freut man sich über jede Sekunde die man spart – in dem man das Kind einfach hochhebt und frontal in den Sitz setzt ohne sich total zu verrenken.

Der Sitz ist aktueller Testsieger von Stiftung Warentest und das meiner Meinung nach auch definitiv nicht nur in der Sicherheit, absolut verdient.
Wir haben damals zuerst den tragbaren Sitz benutzt, bis Milan ungefähr 1 und ein paar zerquetschte war, weil es vor allem für Reisen unglaublich praktisch ist.
Reisen mit Kind ist ja schon so eine wirklich spannende Angelegenheit, und nach meinen ersten 10 Reisen via Zug, Auto und Flugzeug gebe ich Euch gerne ein paar überlebenswichtige Tipps, die Ihr nochmal im ausführlich in meinem Blog (Suchfunktion) nachlesen könnt:
Das allerwichtigste vorweg:

  
Versucht grundsätzlich immer Abend / Nachtflüge zu buchen, damit das Kind möglichst im Nachtmodus ist und schläft, anstatt die neue Umgebung zu erkunden.

Wer Business fliegt oder in der ersten Reihe sitzt, dem empfehle ich das Reisebett von Pogy:

Ultraleicht mit nur 1 kg, mit einer Pop Up Konstruktion, die man superleicht zusammenklappen und ins Flugzeug mitnehmen kann.  

Es ist erstaunlich gross, selbst mit fast anderthalb Jahren hatte Milan genug Platz darin.

Wer es noch einfacher machen will:

Schlafen tut man natürlich am besten in seiner gewohnten Umgebung, deswegen haben wir bisher auf jeden Reise seinen tragbaren Autositz mitgenommen, da wir auf so gut wie jedem Flug mit Airberlin mindestens einen Platz im Flieger freihatten, und dieser immer an Gäste mit Platinum Status vergeben wird.

Jetzt ist nicht jeder von Euch Teilnehmer eines Vielfliegerprogramms, aber zumindest kann man am Check In immer nachfragen, ob der Sitz in der ersten Reihe (wird fast immer für Familien reserviert) neben/ zwischen Euch noch frei ist, oder belegt.
Kleiner Tipp: Bucht in einer 3er Reihe immer die beiden äußeren Plätze, denn kein Mensch dieses Planeten sitzt gerne in der Mitte, deswegen werden diese Plätze als allerletztes vom Check In Personal eingebucht.

Vor allem wenn Kinder noch notiert sind. 
Achtet darauf in der Wickeltasche / Tasche wirklich ausreichend Essen dabei zu haben, bzw. besser noch etwas zu viel.

Einmal hat Milan 4 Quetschies weggehauen, bevor das Flugzeug überhaupt gestartet ist – 100 ml Milch hinterher und ZACK war er komplett weg vom Fenster. 
Die Milch solltet ihr bestenfalls verschlossen/verpackt dabei haben.

Da ich grundsätzlich kein Pulver genutzt habe, gabs einmal Probleme bei der Sicherheitskontrolle, als ein Mitarbeiter meine abgefüllte Milch erst durch 5 Hochsicherheitsgeräte durchchecken lassen musste, weil ich sie nicht in einer verschlossenen Packung dabei hatte.
Also entweder Pulver + Wasser (dagegen kann keiner was sagen) oder einfach kleine 0,2 oder 0,5 l Tetrapacks der Milch mitnehmen.

Die Snacks auf keinen Fall vergessen, und natürlich genug Windeln, Feuchttücher und das allerwichtigste gerade bei ganz kleinen Babies, die nur Milch bekommen: Wechselwäsche!
Was das Gepäck angeht:

Da bin ich glaube ich das absolut gestörte Gluckenmutterbeispiel, denn ich habe grundsätzlich aus Panik irgendwas nicht bekommen, alles mitgeschleppt.

Ob ich es beim 2. mal genauso machen werde? 

Mein Mann würde sagen:

Hoffentlich nicht.
Aber man ist so ängstlich, dass es vor Ort irgendwas nicht gibt, dass man – wenn man die Möglichkeit hat 2 Koffer pro Kopf à 32 kg mitzunehmen – lieber auf Nummer sicher geht und alles für den Trip selbst mitnimmt um vor Ort nicht panisch zu suchen. 
Und wenn ich sage alles, dann meine ich wirklich ALLES. 

Sucht mal die Mallorca/Rom Vorbereitung in meinem Blog, unfassbar wieviele Gläschen und Babynahrung (34 kg oder so?) ich mitgeschleppt habe.

Da ich meistens in Hotels war, wo man nicht waschen konnte, hab ich einfach mehr als genug Klamotten eingepackt, das Spielzeug was zu dem Zeitpunkt wirklich unabkömmlich war (Spielbogen) und jetzt, je älter er wird, desto weniger braucht man.

Wer mit Kind verreisen will, sollte möglichst schon früh mit packen anfangen, man vergisst immer irgendwas … Und dann hat man besser noch ein bisschen Zeit um den Koffer doch noch umzuorganisieren.

  
Für kurze Trips, wenn man wirklich nur übers Wochenende verreisen will und mit so wenig Gepäck wie möglich reisen will; dem empfehle ich den coolsten Buggy der Welt: 
XSS pockit Buggy von Mothercare.

Der zertifiziert kleinste Buggy der Welt, zusammengeklappt in der Größe einer Handtasche, somit sogar erlaubt mit ins Flugzeug zu nehmen und in die obere Ablage zu legen.

3,9 kg verteilt auf 34x14x32cm.

Da staunt das Bordpersonal sag ich euch!

   
Man hat vor Ort sofort einen bequemen Platz für seinen Liebling, keine Rückenschmerzen vom Schleppen und die neidischen Blicke der Mitreisenden Mütter, ohne Buggy sind inklusive!

Es gibt leider keine Liegefunktion: aber lasst euch gesagt sein, für ein kleines Mittagsschlaf Nickerchen reicht es vollkommen aus! 
Zur Reiseapotheke und generellen Apotheke kann ich nicht so viel berichten: da Milan außer ein paar mal Fieber, Schnupfen, und einmal Durchfall keine Krankheiten hatte, die besonders erwähnenswert wären.
Die große Panik vor der Geburt einen halben Medizinkoffer mit mir mitschleppen zu müssen, will ich Euch nehmen, man braucht wirklich am Ende nur ganz wenig um das Kind für kurze Zeit gesund zu pflegen, bis der nächste Arztbesuch an nächster Stelle steht.
Bauchweh hatte Milan nie, daher kann ich hier nur die Tipps meiner Muttis weitergeben, die ihren kleinen gerade bei reisen zu Start und Landung Lefax gegeben habe, wenn es schmerzen hatte.

Keine Ahnung ob das wirkt, bei mir hat ne Flasche Milch/ Schnuller ausgereicht den Druck in den Ohren zu minimieren und Milan war in dieser Hinsicht auch super entspannt.
Für Fieber und Schmerzen (auch Zahnschmerzen) aller Art ist mein Zaubermittel der Nurofensaft, den man ab 6 kg Gewicht nehmen darf. 

Hilft bei allem, erleichtert gerade nachts das schlafen, und senk sofort das Fieber und die Schmerzen (wo auch immer) werden ein bisschen betäubt, damit die Kleinen nicht so leiden.

Mit den alternativen Fieberzäpfchen wie Virbucol  oder die von Welede habe ich leider nur schlechte Erfahrungen gemacht, nichts hat geholfen – erst der sagt oder ein BEN-U-RON Zäpfchen, weswegen wir mittlerweile nur noch den Nurofensaft geben.   

In Amerika gibt es ein super beliebtes Produkt für zahnende Babys namens Camilia, das hatte ich ein paar mal benutzt als es richtig schlimm war, und auch das hat den Schmerz etwas gelindert, wobei es man hier – wenn es richtig doll wehtut – nicht um den Nurofensaft kommt.

Diese nutzlosen Dentinox Salben bringen alle übrigens überhaupt nichts.

Einmal raufgemacht, in der nächsten Sekunde von der Zunge wieder abgeschleckt ist der Effekt gleich null. 

Genauso wenig wie die Mittel zum bekämpfen von Durchfall.
Wer mit Durchfallenden 💩Babys zu kämpfen hat kann ich nur folgendes empfehlen: 

 Viel Wasser trinken, Salzstangen verfüttern, Banane quetschten und beten dass es bald vorbei ist.

Mehr kann man nicht machen – alle anderen Heilmittel haben leider nicht geholfen…und Cola trinken war und ist bisher keine gute Alternative, auch wenn sich Milan sicher sehr gefreut hätte 😂

Bei Schnupfen ist der oben genannte Staubsauger Nasensauger (mit etwas Vorarbeit der Kochsalzlösung ) die beste Investition, und natürlich wenn es ganz schlimm ist die Säuglings-Nasentropfen. 
Falls die Augen mal entzündet sind (Bindehautentzündungen sind bei so Kleinen nicht selten) dann sollte man immer ein paar Euphrasia Tropfen in petto haben.

Haben uns immer ganz toll geholfen, nach dem ersten anwenden sind wir sofort geheilt gewesen und haben dadurch bisher komplett ohne ernste Bindehautentzündung überlebt.
Eine Wundcreme ist immer gut dabei zu haben, so wie auch ein / zwei Pflaster, eine Nagelschere und Baby Ohrstäbchen, wobei ich ziemlich schnell auf ganz normale umgestiegen bin, damit kriegt man viel mehr aus dem Ohr raus & kann Cremes besser noch auftupfen, als mit den dicken Ohrstöpselgrossen Wattebäuschen.
Bei Husten gebe ich Milan tagsüber einen Schleimlöser von Prospan, und nachts einen milden Hustensaft von Monapax damit er gut in Ruhe schlafen kann, und der Hals nicht so gereizt ist.

Er liebt grundsätzlich alle oben genannten Medikamente, und weint immer wenn er nur einen Löffel bekommt, weil er noch mehr will – deswegen: immer schön weit weg verstecken.
So.

Jetzt genug von Medikamenten und Krankheiten, und lasst euch bitte bloß nicht von allen einreden dass man das erste Jahr mit Kind nur im Krankenhaus oder beim Kinderarzt sitzt.

 Das ist meiner Meinung nach einfach vollkommenster blödsinn.
Es kommt immer auf das Kind drauf an, auf das Immunsystem und das man sich nicht von der Außenwelt zu sehr beeinflussen lässt.

Milan war diesen Winter kein einziges Mal krank, und das OBWOHL auch noch dieses von allen gefürchtete erste Jahr in der Kita angefangen hat.

Selbst mein Kinderarzt wollte mir erzählen ich soll Milan lieber nicht mit einem Jahr in die Kita geben, weil ich dann nur noch selbst krank bin und nur noch bei ihm der Sprechstunde hocke.

Ein Glück habe ich nicht auf ihn gehört.

Manchmal muss man als Mama einfach positiv denken, immer schön alles desinfizieren, und daran festhalten gesund zu sein: dann bleibt man es auch 🙂

Das ich versucht habe so lange wie möglich zu stillen, ist sicherlich auch einer der Gründe, warum Milan so gesund ist.

Eine gesunde Ernährung ist gerade im ersten Jahr unglaublich wichtig und ich habe mich relativ früh dafür entschieden meinen Sohn  ausschließlich mit Gläschen zu füttern.

Die Gesetze im Deutschland sind die härtesten auf der ganzen Welt, steril abgepackt, perfekt portioniert, die richtige Mischung, alles was das Babyherz begehrt. 

Warum kompliziert, wenn es auch so einfach gehen kann. 

  
Mein absoluter Favorit ist die Bio Eigenmarken von DM, noch relativ neu auf dem Markt, wird vor allem bei den Fruchtgläschen kein Konzentrat benutzt, was den Zucker-Anteil enorm senkt, was es man bei keinem anderen Konkurrenzunternehmen so findet. 

Mittlerweile gibt es auch Gemüse/Fleisch/Fisch Gläschen, und auch jetzt mit fast 1,5 Jahren isst Milan diese genüsslich neben der ganz normalen Familienkost.

Auch wenn sie noch nicht getestet sind: 

Verwette ich meinen Popolores darauf, dass die Marke als nächstes viele positive Ergebnisse erzielen würde, sogar   Testsieger wird!

Wo wir gerade bei positiv sind:

Wer viele positive und wunderschöne Erinnerungen an das erste Lebensjahr haben möchte, der wird nicht darum herumkommen ein paar Fotos von seinen kleinen Schätzen zu machen.
Meine Bekannte Nuray hat bei Facebook gefragt, wann ich glaube – dass der richtige Zeitpunkt für ein Shooting ist – und was soll ich sagen?

  
Am besten sofort, sobald es da ist! 

Ja, Milan sieht auf seinen allerersten Bildern nicht aus wie ein Topmodel.

Aber so wie auf diesen Bildern, habe ich ihn nie wieder gesehen.

So klein, so zerbrechlich, so zerknautscht.

Die Augen noch ganz dick, gerade erst seit 1 oder 2 Tagen auf der Welt, den ganzen Tag nur am pennen … 

Wie oft schau ich mir dieses kleine Album an.
Wir hatten damals keine Chance Milan hübsch anzuziehen, weil er partout immer aufgewacht ist, sobald unser Fototermin im Krankenhaus war, und nicht mehr einschlafen wollte.

Als Daniel dann am 3. Tage zufällig mit Milan durch den Gang gelaufen ist, ist der endlich ruhig eingeschlafen und Daniel ist der Fotografin in die Arme gelaufen, die den Moment schnell genutzt hat und den kleinen Spatzen in seinem Krankenhausoutfit und zerstrubelten Haaren innerhalb von 5 Minuten fotografiert hat.

Manchmal muss es schnell gehen.

Aber es hat sich gelohnt, die Bilder sind einmalig.
Das erste so richtig schöne Fotoshooting haben wir dann mit 11 Tagen bei Bilder voller Liebe gemacht.

 Man sagt das die beste Zeit für diese Bilder die ersten 14 Tage sind, weil die kleinen da auch noch so ruhig schlafen – deswegen war ich froh noch kurzfristig einen Termin zu bekommen, weil ich diesen Punkt in der Schwangerschaft vollkommen verschwitzt habe.
Da bekommt man dann die wirklich zauberhaftesten Bilder dieses Planeten.

  Hübsch gemacht, gehüllt in Tüchern, vor einem bezaubernden Set, sehen diese Kleinen Wesen – nach ein bisschen Bearbeitung der Gesichter, wenn sie zB. Neugeborenenakne oder Flecken haben – aus wie Engel.

  
Bis heute ziert das Shootingbild mein Handydisplay, und bis zum 1. Geburtstag waren wir mit Fotos auch zufrieden gestellt. Ab jetzt werden wir dann wahrscheinlich einmal jährlich, oder zu besonderen Anlässen zu Nadine gehen, denn was gibt es schöneres, als seine Kindheit in wundervollen Bildern festzuhalten. 

  
Als letzte Anschaffung für beruhigte und vor allem schlafintensive und sorgenfreie Nächte für Mama’s und Papas möchte ich Euch das Babyphone von Angelcare ans Herz legen.

  Ja, es gibt auch mal einen Alarm, wenn die Sensormatten auf nicht so sensibel eingestellt sind, und ja – auch ich bin mal aufgesprungen, um zu kontrollieren ob mein Baby noch atmet.
Aber wer garantiert mir, dass er es in diesem kurzen Moment eventuell nicht getan hat? 

Und durch den Alarm und der Schreck das Atmen wieder eingesetzt hat?

99,9 % der Nächte im ersten Jahr haben mich ausschließlich aufgrund dieses Babyphones in Ruhe schlafen lassen, da ich nicht andauernd in sein Zimmer laufen musste um zu kontrollieren, ob er überhaupt noch atmet.

 
Die Kamera gibt immer einen Blick ins Bettchen, der Sound geht nur an – wenn das Baby sich wirklich bemerkbar macht, und ist sonst so eingestellt, das man nicht hört und in Ruhe schlafen kann. 

So feddig.

Mein Gott ist das eine schwere Geburt gewesen.

So viele Infos, andauernd noch was hinzugefügt und bestimmt trotzdem so einiges vergessen. 

So viele Infos und hoffentlich ganz viele Mommys mit glücklichen Augen sitzen jetzt gespannt vor dem Laptop und freuen sich über die Tipps, von Milan’s und Mama’s Welt 👶🏼👸🏼 
Kisses *OK

  
Ps. In einem meiner nächsten Blogposts geht’s um die größte Frage in der Schwangerschaft: was wird es? 

Ein Mädchen? Ein Junge?

Wann erkennt man den Unterschied, ab wann kann man es wirklich sehen?

Wie macht man Girls? Und wie Boys?

Oder ist das alles vollkommener Quatsch? 

Ihr habt dazu passende Tipps? Tricks? 

Dann kommentiert fleißig mit Bildern, Erfahrungen und alles was Euch in den Sinn kommt – das beste sammle ich, und schreibe einen spannenden Post gemeinsam mit Euren Erfahrungen.

Das zweite erste Babybauchbild und warum diesmal alles ganz anders ist… 

 Eigentlich wollte ich ja erstmal mein erstes Jahr mit Milan veröffentlichen, Tipps, Tricks, Erfahrungsberichte, Kaufempfehlungen – meinen Blogeintrag, der so gut wie fertig geschrieben ist, liegt in der virtuellen Ecke, weil ich einfach keine Kraft hatte ihn fertig zu machen.
Und jetzt wisst ihr auch warum.

👶🏼💏👦🏼

Valentinstag kam viel zu schnell, und seit dem wir wissen – dass ein Geschwisterchen für den Schlafhasen auf dem Weg ist – ist alles anders.

  
Während ich in der ersten Schwangerschaft for Freude Purzelbäume – also natürlich keine echten, ihr wisst ja, kein Sport für mich – gemacht habe, auf jeder Hochzeit getanzt, und vor Freude nur so gesprüht habe, sollte es dieses Mal ganz anders werden. 

Und jetzt bin ich irgendwie wieder wie immer viel zu spät, und unbedacht hab ich vergessen, was so passiert, wenn ich die frohe Botschaft verkünde … 
  Nachdem das Telefon jetzt nach unserem zuckersüßen Valentinstagspost gestern nicht mehr stillsteht – und Promiflash schon das erste Interview bekommen hat, will ich die Chance schnell nutzen und selbst – kurz um knackig – mit Euch zu teilen, wie es mir und dem Gummibärchen in meinem Bauch geht … 

Genauso wie auch das allererste Babybauchbild mit EUCH zu teilen, meinen sexy Mommies in crime – Blog Leser& Leserinnen, Freunden und allen, die mich hier und im wahren Leben unterstützen….

Gerade weil diese Schwangerschaft so unglaublich verrückt anders ist.

Und ich es diesmal mit Euch teilen kann, mir Tipps holen kann, und weiß – dass auf Euch immer Verlass ist!

Ich habe immernoch – vollkommen unfreiwillig mein Traumgewicht – und wiege Sage und Schreibe immernoch 4kg weniger, als zur gleichen Zeit mit Milan.

War ich die ersten Wochen nur müde, gesellte sich kurz nach Silvester die erste Übelkeit dazu – und während ich auf einmal nichts mehr essen konnte, was nicht roh war – lag ich nur noch wie ein toter Fisch, gefangen im meinem Netz, im Bett – und habe es mit Kreislaufproblemen, Schwindel und Appetitlosigkeit gerade noch so geschafft Milan vom Kindergarten abzuholen, und auch nur dann – wenn es wirklich nicht anders ging.

Gerade die letzten 6 Wochen waren der Horror und es ist mir ein absolutes Rätsel, wie Mütter das machen, die schon ein oder sogar noch mehr Kinder haben.

Mit dem ersten kann es einem ja so schlecht gehen, wie es will. Stört ja – außer den Partner – niemanden sonst.

  
Wie soll ich aber meinem geliebten Sohn jetzt erklären, dass wir nicht mehr hoppa hoppa Reiter auf Mamas Bauch machen können?

Und das da ein Baby drin ist?

Milan guckt mich an, während ich liebevoll versuche den Bauch (der noch Mini ist) zu streicheln und ihm erkläre, dass da sein Geschwisterchen ist.
Milan lacht, klatscht mit der flachen Hand auf den Bauch – und anstatt ihn liebevoll zu streicheln, so wie ich es ihm mit wau wau Lilly und Leo beigebracht habe, popelt er wie wild in meinem Bauchnabel rum und kichert vor Freude, wenn es laut Platsch macht – als er mal wieder High 5 mit meinem Bauch spielt.
Puh.

Das kann ja was werden.
Ich meine, nichts gegen meinen Abenteuerrabauken, aber irgendwie macht es die Situation, dass er mich nicht so richtig versteht – nicht gerade einfach.

Oder wenigstens einfacher…

Zu gerne knallt er beim Spielen zwischen meinen Beinen sitzend mit dem Hinterkopf nach hinten – und mitten in meinen Bauch.

Wenn es nach Ihm geht, soll ich mich mal nicht so haben und ihn den ganzen Tag auf den Händen rumtragen. 

  
Wie erklärt man einem 15 Monate alten Schmupsik, dass das für Mama und Baby aua bedeutet?

Mit ihm zu schimpfen bringt genauso viel wie ihm zu erklären das Mama müde ist und schlafen möchte.

Der Blick: ist mir doch egal – lossss Mama…. Action!!!

  
Und spätestens JETZT kommt der Pokal für alle Papas,Omas, Opas, Tanten, Babysitter und Nannys.

Ihr rettet manchmal einfach unser Leben.

  
Niemals hätte ich gedacht, dass es einem so schlecht gehen kann.

Das man nicht aus dem Bett aufstehen kann, ohne Angst haben zu müssen das man im nächsten Moment neben dem Bett zusammenklappt… Das man alleine schon beim Gedanken an Fisch oder alleine nur vom Geruch des deftigen Flugzeugessen am liebsten freiwillig übergeben möchte.
Das einem den haben Tag schwindelig ist, und man kaum die Kraft hat sich zur Toilette zu bewegen – geschweige denn Frühstück zu machen, aufzuräumen oder sich selbst auch nur einen Tee zu kochen.
So neben der Spur zu sein, dass man sogar verpeilt seine Hebamme anzurufen um nach Hilfe zu betteln.

Irgendwann wird man fast depressiv, sieht nur noch schwarz, weil die Gardinen zur Sonne ja zu bleiben sollen -und betet, dass der Tag endlich zu Ende ist, die Woche endlich vorbei ist und die ersten 3 Monate doch bitte bitte endlich geschafft sind.

Die Angst davor das Kind zu verlieren, die Angst zu wenig zu essen, die Angst für die Familie nicht genug da sein zu können, die Angst dass dieser Zustand noch länger bleibt, die Angst, dass es dem Baby dadurch vielleicht nicht gut geht.
Sie frisst einen auf.

  
Jetzt ist es endlich vorbei – und nachdem ich mir 4 Tage Pause in der Sonne gegönnt habe – ganz alleine, nur mit einer Freundin, wohlwissend das meine Mama in Berlin ist und auf meine Männer aufpassen wird – hat mich das erste mal in den letzten Monaten aus einem Loch geholt. 

 Es hört sich furchtbar an, und wenn ich solche Geschichten früher gehört habe, konnte ich nicht glauben – dass es so wirklich so sein kann.

So anstrengend. Kräfte raubend.

Vor allem nach meiner ersten, wundervoll perfekten – energiegeladenen Traumschwangerschaft geht man einfach davon aus, das es beim 2. mal bestimmt genauso wird.

Pustekuchen.

Und ein Glück, ist die Familienplanung im August – vorerst für die nächsten 5 bis 10 Jahre abgeschlossen.

(Sollte es ein Junge werden – gibt es auf jeden Fall nochmal einen Versuch Nr. 3 😜)

Auch wenn ich gerade das Gefühl habe, dass ich das nicht nochmal schaffe.

Und ich schaffe sonst so einiges – das könnt ihr mir glauben.

😩

Oh man.

Ich höre mich wirklich furchtbar an.

Dabei geht es mir seit 1,5 Wochen wirklich besser. 

Ich kann endlich wieder etwas essen, renne nicht sofort aus dem Raum, wenn es Hausmannskost gibt, und habe sogar mal richtig Bock auf ne Pizza oder ne Salami Weissbrotstulle, nachts um 3.

  
Das Problem:

Ich esse eigentlich gar kein Weißbrot.

Und habe somit keins zuhause. 

Und nachts um 3 wird es auch schwierig werden ein Brötchen zu organisieren.

Und gerade in der Schwangerschaft, vor allem wegen dieser bescheuerten Toxoplasmose, ist Salami verboten. 

Toll.

Genauso hatte ich mir das mit den Schwangerschaftsgelüsten vorgestellt.

Nicht.
Eis, Süßes und sowas zeckt mich so gut wie gar nicht – und obwohl jetzt der perfekte Zeitpunkt wäre, sich 1 kg Eis reinzupfeifen um ein paar Pfunde auf die Hüften zu bekommen, schreit mein Körper nach Gurken, Tomaten, Paprika, Mörchen, Obst und allem gesunden Zeug dieses Planeten, wie Salat, rohen Fisch und sogar Frucht-Smoothies, die ich noch NIE in meinem Leben getrunken habe. 

Da ist nur Wasser drin. 

Und Vitamine und Nährstoffe.

Sonst gar nichts!

Keine Kalorien, kein Zucker.

Nichts was ungesund ist.

Das ist so unfair.
Es ist verrückt.

Der Kopf spielt verrückt.

Das Herz spielt verrückt.

Die Vorstellung im August ein weiteres Familienmitglied in den Arm zu schließen, verzückt mich zu Tränen und während ich hier nur am meckern bin, freue ich mich so unglaublich auf das neue Abenteuer und kann es kaum erwarten wie es wieder sein wird.
Ich hab nämlich alles vergessen.

  Vergessen wie sich die kleinen Tritte des Gummibärchen Aliens in meinem Bauch anfühlen, wie man lernt auf der Seite zu schlafen, wenn man eigentlich nur auf dem Bauch schlafen kann, das meine Brüste nicht nur wieder phänomenal aussehen, sondern auch bald ein Kind ernähren werden. Raubtierfütterung inklusive.

  
Der letzte Ultraschall war überwältigend und während ich dachte, dass das alles bestimmt schon voll Routine ist, sitze ich vollkommen verzückt vor dem Bildschirm und sauge die Bilder des schwarz weißen Monitor auf, sehe zu wie das Baby hüpft – seinen Daumen lutscht und das Herz so schnell blubbert, dass selbst ich Herzrasen bekomme weil es diesmal mein Herz ist, das gerade vor Glück hüpft.
Was für ein Abenteuer.

Was für ein Geschenk.

Mein Sommerkind 2016.

Die Vervollständigung unsere Familie.

Das vorerst letzte Puzzlestück unseres Bildes.

  
Und wo wir gerade bei einem Bild sind – lag es nah, dieses Mal nicht von uns die frohe Botschaft zu verkünden, sondern Milan den Vorzug zu lassen- und ihm, den kleinen Valentin – die erste Aufgabe als großer Bruder, zu bewältigen.
Im Kalender nachgesehen wann der richtige Zeitpunkt sein könnte, hat es keinen Tag geheben – der besser passt als der Tag der Liebenden.

  
Nadine, von Bilder voller Liebe – die damals schon die allerersten Fotos von Milan geschossen hat, als er gerade mal 11 Tage alt war, war gleich Feuer und Flamme das süße Thema mit uns umzusetzen und so war das Bild relativ schnell in meinem Kopf platziert.
Milan im LOVE Look, Herzen, rot und die Message versteckt im Bild.

Das wird super.
Schnell bei Google gesucht:

Was passt zum Valentinstag …?

Zu so einer Ankündigung?

Man findet so viel schnick schnack, aber als ich das kitschiges oldschool Plüschherz mit persönlicher Widmung finde, ist klar: das ist es!

   
   
Am Tag der Shootings war ich zwar wieder kurz davor alles abzusagen, aber mit letzter Kraft ging es zu Nadine ins Studio.

Valentinstag ist nur noch 2 Wochen entfernt, und jetzt heißt es Arschbacken zusammenkneifen und ab zum Set, das Foto muss perfekt werden – Milan soll irgendwann mit Stolz in sein Album gucken und sehen wieviele Bilder voller Liebe es zu entdecken gibt.

  
Das Shooting mit einem kleinen Rabauken ist sicher nicht mehr so einfach, wie mit einem 11 Tage alten Schlafhasen, aber was soll ich sagen:

  Wenn man am Ende solche zuckersüßen Bilder bekommt, hat sich doch alles gelohnt… 😉

  
Hoffe Ihr hattet alle einen wundervollen Valentinstag, einen erfolgreichen Start in die neue Woche und wir hören uns ganz bald wieder – versprochen!
Kisses *OK  

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